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Zitat von jimih1981
Wer zahlt den jetzt das ganze Leben lang für die Bildung von sich selbst, für die seiner Kinder und für die von anderen? Was ist wohl günstiger wenn man direkt nur für sich selber zahlt nur für eine gewisse Zeitspanne oder das ganze Leben lang? 
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Hä? Du meinst nicht ernsthaft, Bildung wäre billiger, wenn man sie zu 'nem privaten Gut macht, oder? Das ist ja wohl völlig absurd...
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Du hast zu wenig Phantasie
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Wofür?
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wenn die Eltern bestimmen was eine Schule ist dann ist für jeden ein Angebot dabei das man sich leisten kann.
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Logisch - warum bin ich nicht selbst auf sowas Geniales gekommen?
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Zitat von jimih1981
Also ein bedarfsgerechte Bildung ist für dich ein Desaster oder wie?
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Können wir bitte einmal von Bildung reden ohne dabei gleich die Verbindung zum Arbeitsmarkt und zur Wirtschaft zu ziehen?
Bildung immer nur im Zusammenhang mit Wirtschaft zu sehen ist nämlich genau so falsch (mE sogar noch etwas "falscher") wie diesen Zusammenhang gänzlich zu ignorieren.
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Im übrigen gibt es z. B. die Montessorischulen die die Indivualität berücksichtigen das ist ein gutes Beispiel wie Schule auch funktonieren kann.
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Und inwiefern deckt sich die Forderung nach "bedarfsgerechter" Bildung ("Unternehmen fordern gewisse Bildungsstandards") jetzt mit der Freiheit, nur lernen zu müssen, was man will?
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Manche verbingen 20 Jahre ihres Lebens damit zum Großteil Dinge zu lernen die sie nie brauchen werden und die sie auch nicht interessieren. Das ist einfach nur ineffizient und es bleibt nicht die Zeit sich auf das wesentliche zu konzentrieren: "Lesen, Schreiben, Rechnen"
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Stimmt, alles andere nützt nichts. Wenn nicht dazu, etwas menschlicher zu werden.
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Im übrigen haben die meisten Länder in Europa lediglich eine Bildungspflicht und keine Schulanwesenheitspflicht.
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Ich frag' jetzt lieber nicht, wie die Bildungspflicht jeweils umgesetzt wird. Die meisten Länder (und i.d.R. v.a. privaten Bildungsträger) sind nämlich in Sachen Anwesenheitspflicht sehr viel strenger.
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Aja nehmen wir mal an sagen wir mal vier Lehrer gründen einfach eine Schule das wäre nur ein Beispiel. Es würde dann diverse Bildungsangebote geben
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Hä?
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und es setzen sich ohnehin nur die besten durch.
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Ja, sieht man ja an den jetzigen privaten Bildungsinstituten... Gehe ich recht in der Annahme, dass du sowas nie kennen gelernt hast?
Wenn du glaubst, diese Bildungseinrichtungen wären besser als die staatlichen, dann stimmt das vielleicht, wenn du es auf Kriterien wie Klassengröße und technische Ausstattung, etc. reduzierst. Ansonsten aber eben auch nicht. Und NEIN, kleinere Klassen verbessern nicht per se den Lernerfolg.
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Da z. B. auch Unternehmen eine Gewisse Bildungsstandard wollen. Auf Dauer würde also nur Schulen überleben die auch einen entsprechenden Bildungsstandard bieten. Die gibt es im übrigen gibt es in etlichen Branchen auch ohne Staat Bildungsstandards oder Qualitätsstandards.
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Ja, was denn nun "Einheitsbrei" durch Qualitätsstandards oder doch lieber "jeder macht, was er will" - entscheide dich mal bitte.
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Der Unterschied ist wenn man Kunde ist dann kann man auch eine Gewisse Qualität einfordern das kann man als Bittsteller eben nicht. D.h. natürlich würden die Lehrer dann auch bewertet genauso wie die Schulen.
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Echt? Oder würden die Schüler / Eltern vielleicht einfach gute Noten fordern ohne Blick auf die Qualität der Ausbildung? à la "Entweder mein Kind kriegt eine 1 oder ich bewerte Sie / Ihre Schule als schlecht und sie geht irgendwann den Bach runter". Ist nicht zuletzt das, was jetzt schon (teilweise) an privaten Schulen passiert.
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Bei entsprechender Transparenz macht das eine Auswahl für die Eltern dann deutlich einfacher als heute.
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Ich behaupte jetzt einfach mal, je mehr sich Schulen auf Marketing/Werbung konzentrieren müssen um Schüler in die Anmeldelisten zu bekommen, umso weniger transparent werden die Bildungsangebote und umso mehr leidet die Qualität der Ausbildung. Anyone for discussion?
(Bin jedoch eher an den Meinungen anderer interessiert als an deiner).