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Zitat von PlasmaLight
Da sehe ich das Problem eher beim Frontalunterricht. Lernschwächere werden genau da ausgegrenzt, weil sie das Pensum nicht halten und erfüllen können. Jeder Mensch bringt eine individuelle Begabung mit sich. Aufgabe der Schule und Lehrer sollte es sein, diese in der Schulzeit herauszufinden und zu fördern.
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Du verwickelst dich gerade ein bisschen in Widersprüche. Einerseits sagst du, im Frontallunterricht würden lernschwächere Schüler ausgegrenzt. Andererseits soll es "Aufgabe der Schule und Lehrer sein, diese in der Schulzeit herauszufinden und zu fördern".
Das hört sich für mich ein bisschen nach Laborratte an. Man analysiert sie und misst Gehirnströme, und dann sägt man den Schädel auf und kippt den richtigen Wissens- und Kompetenzmix rein.
Das ist der Grundgedanke, der hinter dem klassischen Frontalunterricht steckt. Neuere Erkenntnisse lehren, dass es Aufgabe des Lehrers ist, dem Schüler zu helfen und ihn zu motivieren, seine Stärken und Schwächen selbst herauszufinden und anzuwenden. Was wäre das für ein Chaos, wenn ein Musiklehrer bei seinen 500 Schülern, die er pro Woche hat, herausfinden müsste, wie er tickt.
Kleinere Klassen? Debattier mal mit unserer neuen Verteidigungsministerin, sie soll lieber ein paar Panzer verkaufen und dafür mehr Lehrer einstellen.
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Zitat von PlasmaLight
Dass das Schulsystem veraltet ist und nichts taugt, braucht man nicht weiter auszuführen.
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Meiner Meinung nach stinkt der Fisch vom Kopf her. Nicht das Schulsystem ist falsch, sondern eher die Erwachsenenbildung. Lebenslanges Lernen - hört sich toll an, setz es erst mal um! Jaja, kein Geld.