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AW: Jugendschutz?- Von wegen!
Den Verband kannst du dafür keine Schuld geben.
Denn Grundsätzlich ist die doppelte Spielberechtigung bzw. die Jugendfreigaberegelung eine sehr tolle und sehr wichtig für die besseren Nachwuchsspieler.
Die Vereine sind angehalten darauf acht zu geben, das es keine zu krassen Ausmaße nimmt.
Die von dir angesprochenen Fälle sind ja leider keine Einzelfälle.
Wenn der Verein zu Überehrgeizig ist und die Kinder auch bei den Spielen unter der Woche spielen lässt, bzw. dann die Spiele des Kindes nicht schon vorzieht damit das Kind um 21 Uhr die Halle verlassen kann, sind halt die Vereine Schuld. Und die Eltern die das alles mitmachen genauso. Denn letztendlich haben natürlich die Eltern die Verantwortung für das Kind. Und wenn sie meinen das ist ok das es in der Woche noch nach 22 Uhr am Tisch steht, dann kann man nichts gegen machen.
Als unsere besten Nachwuchsspieler, die jetzt mit 15 eine wichtige Rolle in der 1. Mannschaft spielen, mit 12 schon Ersatz gespielt haben, haben wir es immer so gemacht das die Spiele von Ihnen halt vorgezogen wurden. Die Eltern hatten damals kein Problem damit das die Kinder dann halt unter der Woche mal erst kurz nach 9 nach Hause kommen.
Es gibt halt viele wichtige Faktoren die sowas beeinflussen.
Und wenn es doch mal ein Topspiel unter der Woche geben sollte, wo die Teilnahme des Nachwuchsspielers ganz wichtig ist, der Nachwuchsspieler unbedingt mitmachen will und die Eltern auch mit Einverstanden sind, nur der Gegner die Spiele nicht vorziehen will, dann gibt es auch die Möglichkeit das man den nächsten Tag auch mal erst 2 Stunden später zur Schule geht, was natürlich vorher mit der Schule abgesprochen werden muss. Solche Fälle kenne ich aus Berlin, da dort ja fast nur unter der Woche gespielt wird und viele Nachwuchsspieler als Stammspieler in den Herrenmannschaften vertreten sind. Wenn das Punktspiel zu lange geht, ist es da gang und gebe am nächsten Tag 2 Stunden später zur Schule zu gehen.
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