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AW: Schafft der WTTV den Spielbetrieb für Mädchen ab?
Bisher haben alle die doppelte Spielberechtigung nur als positiv gesehen, wenn sie selber davon betroffen sind.
Jetzt kommt doch mal eine kritische Stimme aus einem Verband, der dies so eingeführt hat. Ich bin auf die Diskussion sehr gespannt. Weil die beschriebene Entwicklung beschreibt exakt das was ich befürchtet habe.
Allerdings muss man dazu sagen, dass der Bereich der Mädchen natürlich sowieso schon sehr schwierig ist in unserem Sport. Aber genau den Übergang zu den Damen sehe ich auch als das Problem an.
Meine Erfahrung ist, dass Mädchen die in Jungenmannschaften mitspielen meist irgendwann aufhören. Spätestens jedoch dann wenn es Zum Übergang zu den Aktiven kommt, wenn keine Damenmannschaft vorhanden ist. Dann wechselt man auch nicht mehr den Verein, dann ist komplett Schluß. Sehr viele hören aber schon vorher auf, weil sie eben nicht mehr gegen Jungs spielen wollen. Da es aber Ziel sein muss die Mädchen in den Aktivensport einzubinden, sehe ich inzwischen die gemischten Mannschaften sehr kritisch. War vor 10 Jahren mal ein Befürworter davon, muss dies aber inzwischen als klaren Fehler ansehen. Gemischte Mannschaften nur für eine begrenzte Zeit geben, damit die Vereine Zeit haben weitere Mädchen zu finden um dann eine Mädchenmannschaft aufzubauen. Vielleicht für 1 oder maximal 2 Saisons.
Und jetzt steinigt mich, weil ich restrektivere Regeln will. Die Entwicklung im Bereich des Mädchen-/Damensports in den letzten Jahren, nachdem die Regelungen immer lockerer wurden zeigen aus meiner Sicht nur, dass die Probleme noch größer wurden, weil die Vereine sich gar nicht so bemühen mussten. Die Mädchen konnten ja bei den Jungs mitspielen.
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Arroganz ist der Anfang der Niederlagen. Selbstbewußtsein jedoch der Anfang des Sieges. Wo ist die Grenze???
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