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Alt 27.03.2014, 00:11
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Klassiker ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Topspin mit Anti

Zitat:
Wie lustig, mir geht es auch oft so:
"ANTI auf der Rückhand? Alles klar."
Klar ist es erst dann, wenn man mal kurz mit dem Spielball drüberstreicht.
Dann weiß man anschließend ob der Anti Glatt ist, in der Regel auf seiner ganzen Fläche, oder nur im Zentrum glatt ist.
Was natürlicherweise nach längerer Spieldauer eintritt, so ca. 5-10 Jahre...
Oder man sieht das der Anti "Restgriffigkeit" hat und schon weiß man wirklich woran man ist.

Beim Glattanti kommt immer das Gegenteil zurück vom eigenen Schnitt, egal wie der andere auf der Gegenseite schlägt bzw. schlagführung bei Rückschlag.
Darf man sich nicht von verwirren lassen....Schlag mit Überschnitt auf und du bekommst Unterschnitt zurück, schlag mit Unter auf und du bekommst Über zurück, egal ob der andere hackt oder liftet oder drückt oder was auch immer....

Solche Exemplare sind am einfachsten zu "spielen" bzw. da gibt es kein Rätselraten was kommt zurück...
Ersten TS möglichst mit langen Arm bzw. ohne Handgelenk ziehen, AS möglichst mit steifen Handgelenk spielen bei Balltreffpunkt, so kommt am wenigsten Schnitt rein...
Möglichst keine kurzen schnittigen As mit wenig Tempo spielen, aber auch keine kurzen leeren AS, möglichst so das der Antispieler sich etwas bewegen muss und nicht soviel Zeit hat, den Winkel von seinem Glattanti zu justieren.
Das gilt vor allem für Gegner die versuchen den ganzen Tisch mit ihrem Glattanti abzudecken...

Beim Griffigen ist es anders, hebt jemand mit einem griffigen Anti einen TS nur zurück, nimmt er nur etwas Rotation raus und man kan den nächsten Ball durchladen.
Senst der Antispieler den TS, über den ganzen Belag ist Suppe drin....
Einige Antispieler produzieren "Schnittwechsel" in dem sie den Balltreffpunkt verändern, voll über den Belag ziehen viel US, nur halb wesentlich weniger US der zurückkommt.

Hebt aber jemand einen TS mit nem Glattanti wieder zurück auf den Tisch ist immer viel US drin bzw. man sollte seinen nächsten Schlag, nach der Qualität seines TS ausrichten.
Spieler die viel Sidespin ziehen, werden in der Regel Seitunter zurückbekommen.
Und so weiter etc.

Geändert von Klassiker (27.03.2014 um 00:18 Uhr)
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