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Abstiegskandidat war eine harte Nuss
Schwabacher Tagblatt:
Tischtennis-Zweitligist TTC Femont Röthenbach feierte mit 6:4 beim RV Viktoria Wombach zweiten Rückrundensieg – Svenja David und Angelina Gürz in den Einzeln ungeschlagen – Sieg über Kissner
RÖTHENBACH/ST.W. (rj) – Schwerer als gedacht fiel dem Tischtennis-Zweitligisten TTC Femont Röthenbach am späten Samstagabend der 6:4-Erfolg beim Tabellenvorletzten und fast schon sicheren Absteiger RV Viktoria Wombach. Damit feierten die Röthenbacherinnen nach drei Niederlagen in Folge den zweiten Rückrundensieg.
Maßgeblich für den knappen Erfolg verantwortlich zeichneten Svenja David und Youngster Angelina Gürz mit je zwei Einzelerfolgen, während Jelena Gajic neben ihrem Doppelerfolg mit Svenja David nur noch einen Einzelsieg beitragen konnte. Gänzlich leer ging dagegen Jessika Weikert aus. Der Erfolg der Röthenbacherinnen bei den Mainfranken zeichnete sich dennoch sehr früh ab, denn nach ausgeglichenem Verlauf im Doppel – Jelena Gajic und Svenja David gewannen – stellte das vordere Paarkreuz schnell die Weichen auf Sieg. Vor allem Svenja David wusste dabei zu überzeugen, hielt sie doch die tschechische Spitzenspielerin Renata Kissner trotz 0:2-Satzrückstand mit 3:2 in Schach.
Rückblende: Beim Röthenbacher 6:3-Erfolg in der Vorrunde an eigenen Platten war die Wombacher Nummer Eins eine Klasse für sich, gewann beide Einzel und das Doppel und zeichnete für alle drei Punkte der Gäste verantwortlich. An eigenen Platten wollte ihr das Kunststück also nicht mehr gelingen. Lediglich den Vergleich der beiden Spitzenspielerinnen entschied Kissner gegen Jelena Gajic in fünf hart umkämpften Durchgängen für sich.
Hätte die Wombacher Nummer Eins das gleiche Kunststück wie im Hinspiel fertig gebracht, der Röthenbacher Auswärtssieg wäre wohl an einem seidenen Faden gehangen. Jessika Weikert konnte nicht überzeugen, verlor sowohl ihr erstes Match gegen Monika Lausberger in vier Sätzen, wie im Anschluss gegen Ursula Sommer trotz 2:0-Satzführung mit 2:3.
Gut, dass Angelina Gürz in der Nachbarschaft – sie ist in Veitshöchheim zu Hause – zu guter Form auflief und sowohl gegen Sommer als auch gegen Lausberger die Oberhand behielt und damit dem TTC Femont zwei Punkte sicherte.
Die sind zwar nicht mehr groß entscheidend für die Endabrechnung, doch Franz David wehrt sich vehement gegen den Eindruck, dass die Röthenbacherinnen die Saison jetzt ausklingen lassen wollen. „Wir geben bis zum Schluss Gas“, erhofft sich der Röthenbacher Coach einen optisch zufriedenstellenden Saisonabschluss.
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