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Alt 03.04.2014, 11:55
pibach pibach ist offline
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pibach befindet sich auf einem aufstrebenden Ast (Renommeepunkte mindestens +40)
AW: Schneller Belag und langsames Holz vs. Langsamer Belag und schnelles Holz

Zitat:
Zitat von radeberger Beitrag anzeigen
Systemtheoretisch ist das in der Gesamtbetrachtung richtig, ich bin daher der Einfachheit halber erst mal von einem Schuss oder Block ausgegangen, also direkter Treffer.
Hm, ja, muss man schauen, wo man vereinfachen kann.
Aber ohne die Berücksichtigung von Spin und ohne Resonanzüberlagerung ist das Modell in manchen Fällen wohl zu vereinfachend.

Spin ist beim TT halt wesentlich. Wann und wie genau die unterschiedliche Überlagerung der Resonanzen reinspielen ist schwer zu sagen. Jedenfalls kann es sein, dass die gespeicherte Verformungsenergie gar nicht zurückgegeben wird. Beispiel: Bei einem biegsamen Def Schläger mit hartem, dünnen Belag tickt der Ball wohl schon bereits vom Blatt ab, bevor das zurückschwingt. Hier ist die zeitversetzte Resonanz also der wesentliche Faktor für die Energieabsorbtion. Machst Du nen dicken Softbelag drauf, könnten die Resonanzen wieder passen und das Teil wird schneller, u.U. sogar schneller als der Softbelag auf einem steifen Holz.

Du musst da auch den Ball berücksichtigen. Der tickt ja auf einem steifen Holz recht energieffizient. Elastisches Holz heißt dagegen ja nicht unbedingt elastisch im Sinne von energieerhaltend, sondern eher von biegsam. Beim Biegen geht aber gewisse Energie verloren. Daher sind die steifen Hölzer i.d.R. schneller.

Zitat:
Bei einem Carbonholz ist doch die Eigenfrequenz viel zu hoch bzw. auch die Amplitude viel zu gering, als das sie irgend einen Einfluß auf den Ballabsprung Einfluß hätten?
Man kann schon deutlich den Effekt spüren, sagen wir Boll ALC versus Korbel.
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