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Zitat von pibach
Hm, ja, muss man schauen, wo man vereinfachen kann.
Aber ohne die Berücksichtigung von Spin und ohne Resonanzüberlagerung ist das Modell in manchen Fällen wohl zu vereinfachend.
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Viele Erkenntnisse kann man aber auch aus einer Grenzwertbetrachtung ziehen, so bekommt man wenigstens ne Ahnung wo es hingeht, wenn man an einen Parameter rumdreht. Vorausgesetzt es ist ein lineares System.
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Zitat von pibach
Spin ist beim TT halt wesentlich.
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Es geht auch ohne Spin

, aber ja die Topspieler spielen mit Spin.
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Zitat von pibach
Wann und wie genau die unterschiedliche Überlagerung der Resonanzen reinspielen ist schwer zu sagen.
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Es gibt auf jedenfall ein Optimum für den Spin, welcher unter anderem maßgeblich von der Reibung des Balls an den Schläger abhängig ist, der Ballkontaktzeit und von der tangentialen Geschwindigkeit des Schlägers zum Zeitpunkt des Ballabsprungs. Sobald die Andruckkraft kleiner als der Druck des Belages+Balls ist springt oder fällt der Ball eh ab

Gesteuert werden die Kraftkomponenten wie schon gesagt durch den Winkel des Schlägers zur Ballflugbahn.
Dabei kann man folgende Optimierungen vornehmen um maximalen Spin zu erreichen
1. Armzug Endgeschwindigkeit verbessern bei kontinuierlicher bzw. steigender Beschleunigung, geht nur durch saubere Technik, da eine falsche Armführung zu einem nicht kontinierlichen Kraftverlauf bzw. Ballandruck führt.
2. Handgelenkeinsatz kann auch die Endrotation des Balls noch mal erhöhen, da hier schnellere Bewegungen als mit den Arm erzeugt werden können, bzw. sich Armgeschwindigkeit und Handgelenkgeschwindigkeit zu einer höheren Vmax addieren.
2. Griffige bzw. Klebrige Oberfläche des Belags führt zu besserer Kraftübertragung bzw. Reibung bei Rotation
3. weicher Belag ... Ball drückt sich mehr in den Schläger, d.h. bessere Kraft Übertragung durch Reibung da mehr Auflagefläche
4. Belagdicke erhöhen, verhindert Durchschlag auf den Schläger, dadurch tieferes Eindringen des Balls in den Belag, mehr Oberfläche, Mehr Reibung Dazu sollte man berücksichtigen das bei einem Durchschlag. Der Ball eine höhere Eigenfrequenz als der Belag hat. Das führt dann unweigerlich zum Ballabsprung.
Fazit
Entscheidend für die Roationsgeschwindigkeit ist aber die maximale tangential Schlägergeschwindigkeit bei Ballabsprung, weil das definitiv das Maximum des Erreichbaren darstellt, sowie die Ballkontaktzeit auf dem Schläger.
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Zitat von pibach
Jedenfalls kann es sein, dass die gespeicherte Verformungsenergie gar nicht zurückgegeben wird.
Beispiel: Bei einem biegsamen Def Schläger mit hartem, dünnen Belag tickt der Ball wohl schon bereits vom Blatt ab, bevor das zurückschwingt. Hier ist die zeitversetzte Resonanz also der wesentliche Faktor für die Energieabsorbtion.
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Joh das ist Logo, der berüchtigte Durchschlag, hier ist die Eigenfrequenz des Balls durch die große elastische Verformung größer als die des Schlägers, der Ball springt ab.
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Zitat von pibach
Machst Du nen dicken Softbelag drauf, könnten die Resonanzen wieder passen und das Teil wird schneller, u.U. sogar schneller als der Softbelag auf einem steifen Holz.
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Das ist auch klar der Ball wir nicht verformt oder wenig verformt, da der Belag verformt wird, damit liegt die Eigenfrequenz des Balls unter der des Schlägers.
Hier muss man dann noch differnzieren zwischen FKE und normalen wenig elastischen Schwamm.
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Zitat von pibach
Du musst da auch den Ball berücksichtigen. Der tickt ja auf einem steifen Holz recht energieffizient. Elastisches Holz heißt dagegen ja nicht unbedingt elastisch im Sinne von energieerhaltend, sondern eher von biegsam. Beim Biegen geht aber gewisse Energie verloren.
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Sicher der Ball ist wahrscheinlich die schnellste Komponente im System.
Elastisch heißt schon Energie erhaltent, wenn auch nicht ohne Verluste, entscheidend ab er ist wie gesagt die Endgeschwindigkeit des Balls beim Ballabsprung.
Vereinfacht könnte man sagen:
Vschläger=Varm+Vhandgelenk
VBall=Varm+Vhandgelenk+Vkatapult,schläger+Vkataput,belag+Vball
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Zitat von pibach
Man kann schon deutlich den Effekt spüren, sagen wir Boll ALC versus Korbel.
Daher sind die steifen Hölzer i.d.R. schneller.
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Aber nur mit FKE Belag als Energiespreicher, mit unelastischen Belägen sind es auch lahme Gurken. Naja ich bin mir jetzt über die Dimensionen des Elsatizitätsmodule jetzt nicht im Klaren.
Ist schon nicht so einfach.