Ich hatte das Vergnügen, mit zwei jungen Damen zu den German Open zu kommen. Beide kannten Tischtennis auf Weltklasseniveau bisher nicht. Für mich war dabei aus sportlicher Sicht besonders interessant, welche Eindrücke sie von der Veranstaltung hatten.
Beide meinten, dass man sich erst einmal orientieren musste, um zu verstehen, was an den Tischen vor sich ging.
Dabei war ihnen die Zählweise der Punkte nicht auf Anhieb klar, was den Aufschlagwechsel und das Satzende anging. Beim Handball und Basketball wäre dies einfacher.
Erst bei den
längeren Ballwechseln hätte man die Kraft und die Dynamik des Sports sehen können. Und ob der "David Beckham" (Michael Maze) nochmal spielen würde. Ich sagte, der sei mit einer desolaten Leistung gegen Apolonia mit 0:4 aus dem Turnier ausgeschieden. Kommentar: "Ach, das ist ja schade. Aber der andere ist auch nicht schlecht."

Insgesamt reichte es beiden, ein Nachmittag lang zuzuschauen.
Eine Frage kam mir dabei in den Sinn. Wie würden völlig Unbeteiligte, die mit Tischtennis bisher nichts zu tun hatten, den Sport interessanter gestalten? Wäre doch mal eine schöne Studie/Untersuchung/Umfrage.