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Alt 08.04.2014, 13:04
pibach pibach ist offline
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AW: Spiel mit Störbelägen - wie weit vorne kann man mitspielen

Zitat:
Zitat von jimih1981 Beitrag anzeigen
Der Störeffekt ist reine Einbildung ...
Einerseits viel Kopfsache und Gewöhnung, ja. Andererseits schon paar physikalische und biomechanische Prinzipien.

"Störende" Schläge sind ja i.d.R. welche, die ohne Spin kommen. Die flattern etwas instabil, wegen fehlendem Magnus Effekt und chaotischer Strömung.
Das "stört" erstmal sowohl den Materialspieler als auch den Gegner.

Dann tickt der Ball in Gleitreibung oder mit Gleit-Haft Übergängen bei Tischberührung, die die Einschätzung des Balles erschweren.

Ausserdem springt der leere Ball nicht ganz so hoch auf dem Tisch, es ergeben sich also etwas schlechtere Angriffswinkel.

Außerdem ist es für den NI-Spieler schwieriger, dagegen zu gehen.
Die kinetische Energie entsteht ja immer aus der Reflektion der Eingangsenergie (elastischer Stoß angenommen), plus ggf. zugeführter Energie. Einkommender Spin wird dabei immer reflektiert. Ohne einkommenden Spin fehlt dem Ball aber die reflektierbare Energie. Der NI-Spieler muss also selber mehr Energie einbringen, sprich den Ball hochackern. Das kostet aber Zeit. Und über dem Tisch fehlt der Bewegungsspielraum für die Ausholbewegung. Der NI-ler muss - wegen der hohen Spinempfindlichkeit - den Spin auch immer korrekt einschätzen und seine Schlagbewegung daran ausrichten. Das kosten auch Zeit und Sicherheit. Es gibt also schon ein paar grundsätzliche Vorteile (neben den offensichtlichen Nachteile) für Materialspieler.
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