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Re: Was bringt die Testerei
Wenn man eine massive Spielveränderung vornimmt, ist ein Materialtest sicher nicht abwegig (wie z.B. bei mir: Unterschnittabwehr, dann Angriff, jetzt beides), mindestens ein Wechsel ist dann sowieso angesagt.
Wenn man dann allerdings seine Materialkategorien mal gefunden hat (z.B. griffige LN mit wenig Schwamm für die RH, dicker Medium- bis Softbelag für die Vorhand), sollte man die Produkte, mit denen man einigermassen zufrieden ist, mindestens einige Monate spielen. Wie Ludwig schon angemerkt hat, muss die Schlagtechnik nämlich tatsächlich fürs Spiel mit ähnlichen Materialien meist leicht angepasst werden, und es kann lange dauern, bis man die gewünschten Bälle in jeder Situation sicher spielen kann.
Habe in dieser Hinsicht v.a. letztes Jahr sicher auch übertrieben, hat mich auch dementsprechend was gekostet.
Manchmal gesellen sich zum Materialtestspleen noch Unsicherheiten bezüglich der bevorzugten Spielweise. Bei mir z.B.: bin ich erfolgreicher mit einem tischnahen Block-Konterspiel mit LN/KN auf der RH oder mit Abwehr? Das erschwert dann die Materialsuche zusätzlich. Durch solche (teuere) Phasen muss man bei dieser Art Unsicherheit aber durch, irgendwann kommt man dann schon bei der eigenen Variante an (ist ausserdem gut, wenn man sich technische Fertigkeiten aus der "anderen Welt" aneignet).
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