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Philipp Floritz, der immerhin schon dem B-Kader des DTTB angehörte und die aktuelle Nummer 219 der Weltrangliste ist, zieht es in tiefere Gefilde.
Der 22-Jährige, der noch in Diensten des TTBL-Finalisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell steht und unlängst im Play-off-Halbfinale Bojan Tokic bezwungen hat, wird kommende Saison nicht in der 1., nicht in der 2., nein auch nicht in der neu installierten 3. Liga aufschlagen, sondern bei einem Fünftligisten!
Inklusive Play-offs steht der im Oberhaus lediglich als „Edelreservist“ zum Einsatz gekommene Oberbayer derzeit 3:4 und hätte vermutlich bei einem schwächeren Erstligisten oder einem ambitionierten Zweitligisten unterkommen können, nachdem klar war, dass Ligaprimus Maberzell seinen Vertrag nicht verlängern würde.
Doch er entschied sich für Oberliga-Aufsteiger TSV 1860 Ansbach, den souveränen Meister der Bayernliga 2013/14. Ansbach ist nicht irgendein Verein, sondern der Klub eines anderen, noch prominenteren TTBL-Aussteigers. Torben Wosik hatte dort nämlich nach der Saison 2012/13 angeheuert und hat einiges mit Ansbach vor.
In der Bayernliga Nord verbuchte der deutsche Ex-Meister übrigens eine schwer zu toppende 32:0-Bilanz – elf Sätze gab er insgesamt ab – und spielte an der Seite von Doppelpartner Peter Herbst 18:0. Mit Floritz, der in jenen Regionen ähnlich erfolgreich auftreten dürfte, sollte man auch die Oberliga lediglich als Durchgangsstation betrachten dürfen.
Philipp Floritz selbst kommentiert seine Entscheidung so: „Nachdem klar war, dass mein Vertrag in Fulda nicht verlängert wird, habe ich mich umgeschaut. So kam dann auch der Kontakt nach Ansbach zustande. Dort spielt auch Torben Wosik, mit dem ich bereits in der Saison 2012/13 in Plüderhausen zusammen gespielt habe. Die Ansbacher haben einiges vor. Von ihrem Weg bin ich überzeugt. Es geht für mich zurück in meine Heimat nach Bayern, in ein Umfeld, das ich schon seit einiger Zeit sehr gut kenne. Ich freue mich darauf.“