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Zitat von Bernd Beringer
@ sparti
Natürlich sind Breitensport-Aktivitäten auf allen Ebenen wichtig. Doch ich bleibe dabei: Nur in den Vereinen ist der/unser Sport richtig aufgehoben. [B
In manchen Gebieten in Ostdeutschland brechen heute ganze (gerade gewachsene) Strukturen weg, weil wilde Firmenrunden und andere Aktivitäten die Leute aus den Vereinen treiben.[/B] Das heißt: Die Vereine und Verbände haben überhaupt keine finanziellen Mittel mehr, um einen vernünftigen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, von Förderung des Leistungssports ganz zu schweigen.
Deshalb: Nicht "wilden" Spielbetrieb fördern, sondern die Hobby-Spieler in die Vereine/Verbände holen (die sich natürlich auch was einfallen lassen müssen, um die Leute bei der Stange zu halten). Alles andere ist ein Irrweg. Und ein besseres Image - um wieder aufs Thema zu kommen - bekommen wir durch solche "wilden Ligen" ohnehin nicht.
Ein kleines Beispiel noch: Straßen-Fußball oder Street-Basketball sind wunderbar. Aber nur, wenn die Talente dort entdeckt und in den Vereinen geführt, geschult und "zum Vergleich der Leistungen" gebracht werden. Denn nichts anderes ist Sport auf allen Ebenen: organisierter Wettkampf (Vergleich der Leistungen). Der DLV z.B. hat leistungsmäßig aus dem "Jogging- oder Walking-Boom" keinen Nutzen gezogen. Genauso wenig würde der Tischtennissport von "wildem Tischtennis" profitieren - außer wir holen die Leute in die Vereine. Denn nur da wird wirklich "gemeinnützige Sportarbeit" betrieben.
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Lieber Bernd,
ich glaube Du verstehst nicht, worauf Sparti und auch meine Wenigkeit hinauswollen oder -wohl eher- Du möchtest hier nicht die mögliche Büchse der Pandora öffnen.....
Die Vereine HOLEN doch Hobbyspieler rein und die Vereine WOLLEN denen -bei Interesse- auch etwas anderes bieten - aber wenn dies keine "wilden Ligen" werden sollen, dann muss der VERBAND endlich mal etwas Adäquates den Vereinen ANBIETEN.
Ohne Angebote wird auch hier irgendwann einmal aus dem Hobbyspieler entweder ein 2./3. KK-Spieler oder er meldet sich früher oder später irgendwann mal wieder aus dem Verein ab.
Bitte hier nicht pauschal die Vereine wegen Untätigkeit / Gleichgültigkeit verurteilen, denn gerne übrigens fehlen diese HobbyTT-Spieler nach langen "Schließungen" der Hallen in den Sommerferien.
Die haben -zwangsweise- nicht den erforderlichen Anreiz für diese Gruppe von TT-Spielern, z.B. in Form von "gezähmten Ligen" oder 3-er Mannschaften oder so, jedenfalls ausserhalb der "Meisterschaftsspiele", die für einige zunächst einfach uninteressant sind)
Unser Verein hat auch im WTTV (Westdeutscher Tischtennnisverband = NRW) eine 4-er Mannschaft in der 3. KK und die kann nicht aufsteigen. Da fehlt der "Anreiz".
Gibt man dem Kind aber einen anderen Namen und vergibt einen Pokal oder so, dann wird das eventuell interessant - könnte ich mir vorstellen.
Klar ist dies ein gewisses Risiko, aber wenn man ZUSAMMEN mit den Vereinen so etwas vorklärt und auch über den Tischtennis-Tellerrand hinausblickt und Kontakt zu schon genannten anderen Gruppen aufnimmt: vielleicht bleiben von denen ja etliche beim Tischtennis-Sport....
Versuch macht kluch....
Ciao
Norbert