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Alt 28.04.2014, 21:19
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Oink90 Oink90 ist offline
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AW: DHS Hurricane 3 National vs. Neo Hurricane 3 Provincial

Heute hab ich zum ersten Mal mit meinem "möchtegern" H3 gespielt! Ob der Belag nun gefälscht ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Beurteilen kann ich das eh nicht aber es lässt sich ganz gut damit spielen, sodass das Geld zumindest nicht verschwendet ist ^^

Vorweg muss ich zugeben, dass ich entgegen der Ratschläge doch gleich mit 3 Schichten Tuner angefangen habe! Ich hatte das Gefühl, dass ich bei den ersten zwei Schichten wirklich sehr wenig Öl verwendet hab, sodass ich noch eine dritte dünne Schicht draufgeschmiert hab! Über das Wochenende hab ich den Tuner einziehen lassen, wobei beim Aufkleben noch eine leichte Krümmung erkennbar gewesen ist. Ist vielleicht nicht ideal, keine Ahnung!

Beim Einkontern war ich etwas überrascht: Der Belag war nicht so undynamisch, wie erwartet! Aber leider auch noch nicht ganz auf dem Level vom Vega Pro auf meiner Rückhand! Ich bin aber ganz gut damit klargekommen. Die ersten Bälle sind mir ins Netz gefallen aber dann hab ich minimal fester geschlagen und das Gefühl war eigtl ganz ok. Ganz cool war das laute *Klong*, dass bei jedem Ballkontakt zu hören war Ich hab ja nie frischgeklebt aber das ist wohl der "Sound", von dem alle immer sprechen ^^
Ich bin aber generell der Meinung, der Belag könnte noch eine weitere Schicht Tuner vertragen...Werd wohl erstmal ein paar Stunden so weiterspielen, bis der Belag eingespielt ist und dann evtl noch eine Schicht nachtunen!

Das Blocken ging auch ganz gut! Ich hatte eigtl gedacht, dass das ein großes Problem werden könnte aber da hab ich mir wohl umsonst Sorgen gemacht! Auch, wenn ich etwas aktiver gegen den Ball gegangen bin, hat es sich ganz gut angefühlt! Aber auch hier wäre etwas mehr Dynamik wünschenswert!

Bei den Aufschlägen ist heute sowas wie ein Wunder passiert
Dazu muss ich sagen, dass ich vor etwa 4 Jahren aufgehört habe, Vorhandangaben zu machen. Als ich aus der Jugend kam, hab ich noch recht dicke Klassiker gespielt, mit denen ich ziemlich geile Angaben machen konnte, die damals sogar viele unserer Herren in Bedrängnis gebracht haben. Doch dann bin ich auf dünnere FKE-Beläge umgestiegen und habe im wahrsten Sinne des Wortes den Ball beim Aufschlag nicht mehr getroffen. Ich hab viel rumprobiert und versucht, meine Technik anzupassen aber musste irgendwann einsehen, dass es keinen Sinn mehr hat! Heute wollte ich dann natürlich die Klebrigkeit des H3 ausprobieren und hab mal eine Vorhandangabe probiert und konnte meinen Augen kaum trauen, wie genial die gekommen sind
Ob Über-, Unter-, Links-, oder Rechtdrall, völlig egal! Die Ma-Lin-Angabe kam dermaßen kurz hinter das Netz und hatte so viel Saft drin, einfach Wahnsinn! So viele direkte Punkte hab ich schon lange nicht mehr gemacht! Und keine Fehlaufschläge mehr Ich hoffe, diese Belageigenschaft verfliegt nicht irgendwann zusammen mit der Klebrigkeit, denn das wär wirklich schade!

Beim Schupfen hatte ich auch ein sehr gutes Gefühl! Es waren sowohl sehr kurze Platzierungen möglich, als auch lange Schupfbälle mit viel Schnitt! Entsprechend viele Fehler machten meine Mitspieler beim Eröffnen! Hier war natürlich die geringe Dynamik von Vorteil, wobei ich subjektiv den Eindruck hab, dass ich noch etwas Kontrolle in Reserve hab, sodass mehr Dynamik nicht schädlich wär.

So, nun zu den Topspins, für die der H3 ja so gelobt wird. Hier bin ich etwas irritiert. Der Belag gibt eine sehr deutliche Rückmeldung bezüglich der Sauberkeit der Technik. Steht man richtig und trifft den Ball gut, kommt eine Rakete, wobei ich hier nicht sagen würde, dass sowas nicht auch mit anderen Belägen möglich wär. Die Flugkurve war ziemlich flach, der charakteristische Topspin-Bogen kaum zu erkennen aber die Topspins waren sehr druckvoll! Wenn man schlecht steht, kommt nix aber darauf war ich gefasst. Was mich irritiert hat, war die Griffigkeit des Obergummis, besonders bei weichen Topspins. Hin und wieder ist der Ball einfach vom Belag runtergefallen, als würde er nicht richtig vom Belag aufgenommen und geführt. Sowas hab ich noch nie erlebt, ganz komisch...

Abschließend noch eine Auffälligkeit, die ich mit dem LKT Pro XP auch schon festgestellt hab und die sich nun bestätigt hat: Spiele ich auf der Vorhand einen undynamischeren Belag, steigt die Fehlerquote meiner Rückhand
Ich komme mit diesem Wechsel nicht klar! Wenn ich auf die Vorhand eingestellt bin, kommen meine Rückhand-Bälle viel zu lang! Wenn ich meine Rückhand in den Griff bekomme, fallen meine Vorhand-Bälle ins Netz
Da muss ich mich noch dran gewöhnen ^^

Geändert von Oink90 (28.04.2014 um 21:23 Uhr)
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