Einzelnen Beitrag anzeigen
  #44  
Alt 09.05.2014, 12:05
pibach pibach ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 23.02.2007
Ort: Berlin
Alter: 58
Beiträge: 3.054
pibach befindet sich auf einem aufstrebenden Ast (Renommeepunkte mindestens +40)
AW: Sind "etwas" dünnere Beläge "deutlich" sicherer?

Zitat:
Zitat von Def++ Beitrag anzeigen
Ist glaub ich aber auch immer eine Frage der Strategie, die man so verfolgt (def vs. off). Hat wohl beides seine Vor- und Nachteile.
Eben. Man kann vielleicht vereinfachend zusammenfassen, dass für einen defensiven Schlag dünnere Schwämme sicherer sind, für einen offensiven sind dickere "sicherer", wobei dann unter Sicherheit auch die Quote mit der der Ball vom Gegner wieder zurückkommt einzurechnen ist.

In höheren Spielklassen wird aber tendenziell auch Abwehr - zumindest auf einer Seite - eher mit dickeren Belägen gespielt, um sich die Offensivoptionen zu erhalten.

Ich sehe halt bei der Sicherheitsdebatte die Gefahr, dass man zu kurzsichtig optimiert. Wechsel auf dünne Beläge kann einen für die laufende Saison sicherer machen und eine bessere Bilanz rausarbeiten. Leider auf Kosten der Entwicklungsmöglichkeit. Denn das wird dann so bleiben. Groß verbessern mit so lahmem Material ist imho viel schwieriger, denn offensive Schläge rechnen sich nicht so wirklich.

Entwicklungsfähigen Spielern kann ich daher aus meiner Erfahrung nur raten, lieber Material zu spielen, das etwas über ihrer derzeitigen Könnensstufe liegt, dann werden sich die Fähigkeiten langfristig auch daran entwickeln. Das ganze Gequatsche von wegen Klassiker und dünn sei am besten usw. ist eben oft durch die Seniorenspieler des Vereins geprägt und wird den talentierten Neuen übergeholfen, davon halte ich wenig.
Mit Zitat antworten