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AW: Gängige Kombinationen für T05+TG3
Also an den Profis würde ich mich in diesem Fall eher nicht orientieren. Die haben sicher wegen ihres Trainingseinsatzes und ihres Talents bessere Möglichkeiten, sich an jeden Schläger zu gewöhnen.
Außerdem scheinen die nicht so variabel zu spielen, wie ich es gerne mache.
Ich hab in letzter Zeit viele Spiele der chinesischen Topspieler gesehen, weil ich wissen wollte, wie die mit ihren DHS-Belägen spielen und ich hab bei ihnen z.B. keine Vorhand-Flips gesehen. Bei mir ist das aber ein äußerst wichtiger Schlag, weil man damit viele Punkte machen kann! Vor allem im Doppel ist der oft sehr effektiv. Und die Vorhand zu umlaufen und den Flip mit der RH zu spielen, kommt bei mir eher nicht in Frage.
Ich fasse mal zusammen, was ich bis jetzt so verstanden hab:
Sperrfurnier:
Hat Einfluss auf die Schwingung (->Katapult) des Holzes. Ein elastisches Sperrfurnier würde etwas langsamer/stärker schwingen. Die Kombination mit einem harten Belag würde dazu führen, dass die Schwingung kaum Einfluss auf langsame Schläge hätte. Bei schnellen Schlägen gebe es aber eine stärkere Überlagerung der Schwingungen von Holz und Belag und es würde ein stärkerer Katapult entstehen.
Ich denke, das würde erklären, warum ich mit meinem jetzigen Holz einen deutlichen Katapult beim Blocken spühre, obwohl der TG3 orthogonal total unkatapultig ist. Und auch, wieso es mir so leicht fällt, mit dem TG3 zu ziehen, ohne den Arm auszureißen.
Deckfurnier:
Hat Einfluss auf die Ballkontaktzeit. Mit einem weichen Deckfurnier könnte man den Ball besser führen, was bspw. den Flip erleichtern würde. Dafür hätte man eine leichte Unberechenbarkeit bei passiven Schlägen, wie dem Block.
Mein jetziges Holz hat wohl ein etwas härteres Deckfurnier, weil es sich recht knackig angühlt und beim Blocken in Kombination mit dem TG3 keine Streuung auftritt.
Ich denke, langfristig könnte ich auf OFF umsteigen, was das Holz angeht. Aber an der Grundcharakteristik sollte sich nicht so viel ändern. ^^
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