Zitat:
Zitat von Jaskula
Ganz so eng sehe ich das nicht. Und zwar deshalb, weil jeder Matchplan, so genau er auch ausgearbeitet ist schon nach kurzer Zeit nur noch in Teilen existent sein kann. Denn dummerweise hat sich auch der Gegner etwas überlegt. Dann fängt es auf beiden Seiten mit den Korrekturen an und Stellschrauben werden gedreht.
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Natürlich, aber auch dieses Stellen an den Stellschrauben ist immer verbunden mit einer Umstellung der Taktik, was vorher haarklein im Training einstudiert wurde.
Zitat:
Zitat von Jaskula
Letztlich hat jeder eine Aufgabe zu erfüllen aber alle haben auch noch die Pflicht und die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen. Genau davon lebt der Fussball. Auch wenn die Spielräume kleiner geworden sind, auf dem Feld muss jeder Spieler auf eine Situation reagieren, die so nicht vorhersehbar / planbar war.
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Ich würde sogar sagen, dass die "Freiräume" für viele Größer geworden ist und man mehr richtige Entscheidungen treffen muss und es dadurch viel schwerer geworden ist. Die "Jürgen Kohler"-Taktik, "ich folge ihm auch bis zur Toilette" gibt's halt nicht mehr. Da muss dann schon jeder sehen, welche Zone besetzt werden muss und wie ich den Gegner anlaufe.
Ändert aber nichts daran, dass der Fußball viel an Individualität verloren hat zugunsten einem kollektiven Plans, der im wesentlichen durch Aufstellung und Taktik geprägt ist - auch wenn beides im Spiel (mehrfach) geändert wird (dank an dieser Stelle an Kreuzer und Fink

).
Ich weiß, laaaaaaaaaaaaaaaangweilt alle. Aber schaut euch mal ein Spiel an und lest danach den Bericht hier. Ganz toll gemacht!
(
Warnung: hier wirds ganz hart):
http://spielverlagerung.de/2014/05/2...hen-pressings/