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Alt 26.06.2014, 13:56
pibach pibach ist offline
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Zitat:
Zitat von MaikS Beitrag anzeigen
aber offenbar nicht allumfassend oder abschließend.
hast Du denn eine Idee, an welcher Stelle da die Theorie nicht umfassend sein könnte? (bisher wirkt das so, als hättest Du das gar nicht gelesen).

Ich seh da folgende 2 Beschränkungen:

1) die Deformation des Balles. Daraus folgt, dass dünne Beläge etwas anderes Verhältnis von Spin zu Ballabsprung erzeugen (etwas verschoben in Richtung Ballabsprung), weil da der Ball stärker deformiert. Der Effekt könnte schon signifikant sein, also vielleicht paar Prozent. Darauf wird ja in der Diskussion auch explizit eingegangen. Der Effekt lässt sich analytisch aber nicht fassen, müsste man messen.

2) Dann ist ja die Annahme, dass die Beschleunigungen geradlinig verlaufen (konstant müssen sie nicht sein). Das ist erforderlich, damit man dann Komponentenweise integrieren kann. Für die meisten Schläge beim TT dürfte das näherungsweise hinkommen. Auch die Effekte durch Verbiegen des Holzes o.ä. dürften da nicht so viel ausmachen.

Gewisse Spezialschläge, bei denen man den Ball quasi umwickelt (Klappschlag, Banana Spin, usw), weichen aber von der geradlinigen Beschleunigung stark ab. Hier müsste man vektoriell integrieren. Ich überblicke nicht, ob da dann die vereinfachende Aufteilung in Komponenten noch geht und ob tatsächlich was anderes rauskäme hinsichtlich Zusammenhang Ballabsprung und Spin - müsste man mal durchrechnen.
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