Zitat:
Zitat von M3rlin
Zitat Timo Boll im Trainingsvideo "never chop back a long Serve"
Ich übersetze never jetzt einfach mal instinktiv mit "nie".
Fängt man mal damit an, diese Grundlegende Regel aus welchem Grund auch immer ausser Acht zu lassen, ist es zwangsläufig Essig mit höheren Spielklassen.
Wer aber nicht vorhat jemals über Kreisklasse zu spielen, darf das natürlich gerne tun, sollte sich dann aber nicht ärgern, wenn er gegen stärkere Gegner niemals gewinnen wird.
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Es gibt aber auch Abwehrspieler, die nie angreifen und weit über Kreisklassenniveau spielen

Das heißt aber nicht, dass diese sich durch offensiveres Spiel nicht verbessern könnten.
Generell hat man doch immer die Möglichkeit den Balltreffpunkt des Gegners zu sehen, und somit kann man die Rotation des Balles auch immer lesen. Gelingt das nicht, kann das eigentlich nur an mangelnder Erfahrung mit den Auswirkungen eines tangentialen Schlages auf den Ball oder nicht ausreichender Aufmerksamkeit auf den Balltreffpunkt erklärt werden.
Ersteres kann man durch Training (inbesondere Aufschlag und Eröffnung) bzw. Spielpraxis lernen, zweiteres durch erhöhte Konzentration/besseres Aufpassen.
Natürlich kann es frustrierend sein, wenn man den Effet des Balles falsch liest, aber längerfristig hilft es kaum den Ball auf Sicherheit "blind" zurückzuspielen. Wer das Spiel also lesen lernen will, sollte den eigenen Schlag dem (eventuell auch falsch) antizipierten Spin anpassen. Tischtennis ist zu großem Teil Konzentrationssport!