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AW: Strategische Analyse des eigenen Spiels
Imho sind erstmal Spielelemente, Maßnahmen und Trainigsinhalte zu unterscheiden. Also "Topspin" (Spielelement), dazu Maßnahme, z.B.: "Topsin früher rangehen beim Nachziehen" und dann ein paar konkrete Trainigsübungen dafür. Stärken kann man Grün machen in dem Diagramm, Schwächen Rot, dann bleibt die Y-Achse frei für z.B. "Umsetzbarkeit". Die Maßnahmen könnte man den Spielelementen unterordenen und ggf hierarchisch strukturieren.
Das Problem ist halt, dass sich die Relaität selten so glatt (hierarchisch) strukturieren lässt. Vieles hängt voneinander ab.
Ich hab z.B. immer Streuung im Aufschlag gehabt. Durch Wechsel auf Skyline kommen die jetzt besser dosiert. Ebenso Rückschlag. Das hat wesentlich zur Verbesserung der Spielstärke beigetragen. Im Return hab ich früher immer versucht viel mit VH anzunehmen. Durch Analyse von Profi-Spielen bin ich auf die Idee gekommen, andersrum, also mehr mit der RH zu eröffnen, die VH dagegen eher nur kurz abzulegen. In Kombination mit Skyline auf der VH klappt diese Maßnahme wunderbar.
Ein wesentliches Problem für die Streung bei kurzen Aufschlägen war allerdings auch, dass ich die immer zu früh hab ticken lassen auf der eigenen Tischhälft. Bis mir das mal jmd. gesagt hat: kurzer Aufschlag erfordert, dass der Ball auf Deiner Seite etwa auf Tischmitte tickt. Bin ich von alleine irgendwie nicht drauf gekommen.
Die Kunst ist also vor allem das Herausfinden der geeigneten Maßnahmen bzw. Kombinationen von Maßnahmen.
Wie wirkungsvoll und wie umsetzbar die sind weiß man aber vorher so nicht unbedingt. Und die Menge der Maßnahmen (und Kombinationen) ist auch nicht so leicht aufzählbar.
Geändert von pibach (30.06.2014 um 13:05 Uhr)
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