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Re: "Unforced Errors" der Profis?
Hallo Leute
Als ganz naiver Betracher der Matches sehe ich schon viele "unerzwungene" Fehler. Wenn man die Sache näher betrachtet, erkennt man, dass die Fehler nicht unerzwungen sondern im Gegenteil erzwungen sind. Es muss halt hohes Risiko eingegangen werden, um das Spiel mitzugestalten. So weit, so gut...
Auf der anderen Seite könnte ich mir auch sehr gut andere Spielsysteme vorstellen, die erfolgreich sein könnten gegen das offensive Spiel.
1. Wieso gibt es nicht mehr Spieler, die sehr sicher blocken (Samsonov) und dann mehr aus dem passiven Spiel heraus aktiv punkten?
2. Wieso gibt es nicht mehr Materialspieler auf dem höchsten Niveau - Die könnten mit ihrem spezialisierten Spiel den Offensivspielern ganz schön einheizen. Denn dann müssten die wieder lernen, einen Punkt vorzubereiten.
3. Wo ist das "Schwedische Plazierungsspiel" geblieben (z.B. kurzer Schupf in die weiter VH) - Wieso läuft heutzutage fast alles nur noch über die Mitte?
4. Wieso gibt es fast keine Halbdistanzspieler mehr. Wang Hao war vor zwei Jahren noch ein Halbdistanzspieler, der wunderschöne RH-TS's zog und diese Bälle beliebig plazieren konnte.
5. Ich denke, dass das risikoreiche, tischnahe Spiel auch seine Schwächen hat. (Lange Aufschläge, schnelle Blocks, Plazierungen in die weite VH, usw.) - Werden überhaupt andere Spielsysteme in Erwägung gezogen, um der chinesischen Dominanz entgegetreten zu können.
Gruss
martinspin
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