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AW: Auswirkung von Furnierdicken
Hello,
zähl mich erst seit kurzem zu den wirklich interessierten Holzbauern, aber da mein erstes schon recht lang her ist.... schreib ich gern
Sollte ich was falsches schreiben, bessern hoffentlich die andern aus.
Die Wahl der Furniere finde ich sinnvoll. Weichholz wie Fichte hat sich sehr gut als Sperrfurnier bewährt. Die Maserung gibt stabilität, parallel dazu lässt sichs aber super leicht biegen. Ich denke das ist der Grund warum sich daraus dann super gefühlvolle, leichte und elastische Hölzer machen lassen.
TAnne und Kiefer sind ja auch nadel-weichhölzer, bei uns beheimatet, denke die könnten sich recht ähnlich und vorallem vorteilhaft verhalten (in der Hinsicht).
Nussbaum, Palisander beides gut für knackigen Anschlag und fürs nötige Tempo bei dünnen Aufbauten. Achtung wenns bissl dicker wird, dann besser dünn schleifen. Und das is dann auch Theorie für 1.
Je weiter auseinander, und dicker die Furniere desto steifer und dynamischer wirds. Je dicker die Furniere und härter (Material an sich) desto schwerer und zug/druckfester und damit steifer und dynamischer. Gesamte Aufbau zählt schlussendlich.
D.h. zu Aufbau 2:
der müsste etwas, steifer, schwerer, dynamischer, tempolinearer?? damit "schneller" sein.
Zu dicken und Gewicht sag ich nix weil das wirklich Geschmacksache ist und schwer abzuschätzen...... vielleicht hatte wer schon die dicken.
Ebenso die Grifflastigkeit ( timing und kraft muss angelernt sein---anpassung, und mehr kopf-gewicht geht aufs handgelenk )
Biomechanisch gesehen ist mit mehr Kopflastigkeit mehr "tempo" spielbar.
schreib von deinem test, viel spass
PS: hatte palisander und erle bei dünnem aufbau (all+), war super find ich
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