Zitat:
Zitat von Frank Schmidt
Und mit Turniereingaben ist er wohl im Jugendbereich, wo die Spieler noch Turniere spielen, deutlich aussagekräftiger. Im Damen- und Herrenbereich sowie bei den Senioren, wo 80% oder mehr nie an irgendwelche Turnieren teilnehmen, ist der Einfluss ähnlich groß wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.
Wenn ich mal schaue, wen aus den gegnerischen Mannschaften ich schon mal bei Ranglisten oder Kreismeisterschaften gesehen hab, kann ich mir ausrechnen, wie weit unterlegen die Berechnung ohne diese Ergebnisse sein wird. 
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Sorry Frank, das stimmt so nicht. Viele Jugendliche und Senioren spielen parallel in Aktivenmannschaften. Die Seniorenturniere sind gut besucht. Von diesen Ergebnissen ausgehend "pflanzen" sich die TTS-Änderungen fort. Selbst wenn stets dieselben Spieler an Turnieren teilnehmen, ist die Durchmischung gegeben. Das geht recht schnell.
Beispiel:
Vor einigen Wochen mussten wir Fehleingaben korrigieren. Der Fehler lag nicht im System. Ein Spieler erhielt rückwirkend etwa 100 Punkte mehr. Dadurch änderten sich die Werte seiner Gegner und von sehr vielen weiteren Spielern.
Gibt ein Verband überhaupt keine Turnierergebnisse ein, so ist der ELO-Wert nur ligenintern aussagekräftig. Denn es dauert Jahre bis über Auf- und Abstieg eine ausreichende Durchmischung erfolgt ist.
Turniereingaben sind daher unverzichtbar. Es sei denn, man legt keinen Wert auf liegenübergreifende Vergleichswerte.
Ich glaube nicht, dass wir für einen rein ligeninternen Spielstärkewert den ganzen Aufwand betrieben hätten (Aufklärung, Beantwortung zahlreicher Rückfragen, Überarbeitung der Regeln….).