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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Vor sechs Jahren kam ich auch als "Fremder" in einen Verein, und nun: bin ich Abteilungsleiter!
Unsere aktuelle Marschroute (70 Mitglieder):
- Eine 12köpfige Nachwuchsgruppe als Ergebnis einer Kooperation mit der Schule ("Arbeitsgemeinschaft"), ein Wettkampfteam, die 17jährigen in der Kreisklasse integriert
- Aktive (6 Teams) und Freizeitspieler nutzen die Trainingszeiten gemeinsam. So bekommen die Hobbyspieler auch ein bissschen Schliff, und man nimmt sich selbst auch mal ein Stück zurück. Außerdem fördert es den Zusammenhalt.
- Gemeinsame Aktivitäten in der Abteilung und im Gesamtverein (vier Abteilungen) schmieden auch zusammen: Bowling, Radtour, "Vereinsolympiade", Vereinsmeisterschaften in mehreren Klassen, Spaßdoppelturniere (Starke und vermeintlich Schwache zusammengelost) mit sensationellen Beteiligungszahlen z. B.
- eine stets aktuelle und gepflegte Homepage
- Kurzberichte in der Regionalzeitung und Filmberichte im lokalen TV-Sender
- und täglich dran arbeiten ...
Die Altersklasse 18-30 ist bei uns auch erschreckend dünn besetzt. Doch Kleinstadt ohne üppige Zukunftschancen für die Jugend bedeutet oft Wegzug wegen Studium, Ausbildung, etc. Und auch wir haben mit nachlassendem Interesse bei Jugendlichen zu kämpfen
Es macht oft Spaß, manchmal könnte man aber auch laut "Schei.e!" brüllen.
Dennoch: Es lohnt sich (meine bescheidene Meinung)!
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