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Alt 28.08.2014, 09:39
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Neue Tischtennis-Bälle (TT-Plastikbälle / Polyball / Nicht-Zelluloid-Ball)

Zitat:
Zitat von Torsten von Bayern Beitrag anzeigen
Zu Deiner Frage, ja, wir würden (trotzdem) auch neue C-Bälle weiterhin zulassen, anderfalls würde uns der Hersteller ja auch vermutlich mit Recht verklagen: Das T3 hat ja ausdrücklich Spezifikationen für Zelluloid, und es ist nirgendwo eine Regelung entscheiden worden, dass das nur für die Prüfung von Altbeständen gilt.
Ok, das macht zwar trotzdem keinen Sinn dann auch nicht kurz- bis mittelfristig die Toleranzen der C-Bälle anzuheben, aber vermutlich sterben die C-Bälle zwar nicht kurzfristig aber sicherlich mittelfristig eh von ganz allein aus

...und wenn ich mal kurz drüber nachdenke, wäre es sicher zumindest wieder unangenehm geworden diese Baustelle auch noch offiziell aufzumachen. Das Gezeter und Genöle wäre absehbar und zumindest ich würde mir das auch nicht antun wollen, wenn sich das "Problem" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit etwas Geduld von ganz allein erledigen wird

Letztendlich ist der Zelluloid-Ball eh nur eine kleine Hausaufgabe, die zumindest mittelfristig erledigt werden musste. Getreu nach dem Motto, dass jede öffentliche Aufmerksamkeit zumindest den Vorteil hat, dass man auch öffentlich wahrgenommen wird, hat es dem TT-Sport sicher keinen Schaden zugefügt. Echte Brisanz hatte die Angelegenheit ja eh nie. Ein kleiner Baustein, der aufzeigt, dass sich die Verantwortlichen auch Gedanken über umweltbetreffende Dinge machen und zwar schon bevor es - mit oder ohne vorhandenem Anlass - zu einer öffentlichen und dann negativ besetzten Diskussion um das nun mal wirklich nicht unproblematische Material Zelluloid gekommen ist Unterm Strich also einfach alles richtig gemacht. Der Rest sind Nuancen

Schau ich mir im Vergleich die Präsentation des internationalen (und zumindest hier zu Lande auch des nationalen) TT-Sports an, muss eigentlich jeder zugeben, dass sich da in den letzten 20 Jahren sehr viel zum Positiven getan hat. Der TT-Sport ist im Rahmen seiner Möglichkeiten mit der Zeit gegangen und eben nicht auf der Stelle stehen geblieben. Ob da nun jede einzelne Entscheidung immer richtig war, ist schwer zu beurteilen und liegt wie immer im Auge des einzelnen Betrachters. Das Gesamtpaket kann sich meiner bescheidenen Meinung nach aber sehr gut sehen lassen. So gesehen muss eigentlich jeder zugeben, dass Sharara als oberster Dienstherr in Sachen internationalem TT-Sport einen sehr guten Job gemacht hat

Da kann man nur hoffen, dass es in diesem Sinne weitergeht und nicht bei jedem kleinen Gegenwind etweder gleich das Handtuch geschmissen oder zumindest eingeknickt wird
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