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Ich klebe erst seit ca. 6 Wochen frisch und das kam so:
Ich habe ca 1 Jahr mit dem Zoom 30 (2,1mm) von Schildkröt gespielt. Der Belag ist sehr weich (32 Grad) und ein Tensorbelag. Ich hatte auf Anhieb damit ein Supergefühl: hervorragende Kontrolle, sehr sicherer Schuß. Zum Schluß habe ich dann einen Nachteil des Belages schmerzlich erfahren. Wenn ich gegen Leute komme, die mir auf die Vorhand flache, langsame leere Bällchen stellen, hatte ich Riesenprobleme, da ich beim Schupfen keinen Schnitt reinbekommen habe => zu hohe leere Rückschläge wurden mir abgeschossen. Also habe ich umgesattelt auf einen Belag mit mehr Grifigkeit in der Oberfläche.
Da begannen die Probleme: irgendwie fühlten die sich alle wie tot an; viele Bälle kamen zu kurz, fielen zu früh, alles war zu lahm. Erst als ich meinen Belag - Seifuku 42 Grad, 1,8mm - frisch geklebt habe, hatte ich wieder das alte quicklebendige Gefühl und das Spiel läuft jetzt besser als zuvor.
Gerade gestern sagte mir aber wieder ein Gegner, er verstehe nicht, warum ich bei meiner Spielweise - defensiv/Stör - frischklebe. Wir haben das dann diskutiert. Zum einen kann ich besser Schießen und von hinten raus auch mal hart offen Gegenschlagen, zum anderen liegt das auch an meiner schlechten Technik. Ich neige zu kurzen abgehackten Bewegungen, führe den Schlag also oft nicht richtig zu Ende durch. Da hilft dann der zusätzliche Katapulteffekt des Frischklebens (oder früher des Tensors) das der Ball dann doch die richtrige Länge und Dynamik kriegt.
Im Übrigen: Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg.
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Immer schön eklig spielen !
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