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Alt 26.09.2014, 09:02
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AW: Der Vorschlag von Timo Boll: GPS-Ortung durch Dopingfahnder?

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
"Ich muss mich ja nicht mehr melden", denn nun kann ich ja überall per GPS aufgefunden werden und das ich nun mein SP vergessen hab, ja mei, kann ja mal passieren
Eben nicht.
Aktuell: die Jungs und Mädels müssen genau angeben, wann sie wo gefunden werden können. 3 (drei!!!) Monate (!!!) im voraus!
Das stelle sich ein normaler Mensch mal vor. 3 Monate im voraus immer genau zu planen, wann man wo ist. Tolles Leben.
Wenn ein Kontrolleur kommt und man ist nicht da: Miss - wie wenn man beim Dopen erwischt wird.

Was Boll vorschlägt: die Athleten müssen das nicht mehr im voraus planen sondern sind über die Ortung auffindbar. Sollte ein Kontrolleur kontrollieren wollen, sie aber nicht finden: Miss.
Nur der Nachweis, dass der Athlet nicht da war, wo er vermutet wurde oder dass er nicht geortet werden konnte - dafür muss man sich gute Regeln einfallen lassen. Ansonsten würde es das Leben der Athleten vereinfachen.

Und zum Thema Datenschutz: ob die WADA gesagt bekommt, wo der Athlet ist oder ob sie es selbst rausfinden kann, den Unterschied finde ich marginal. Und wenn ein Athlet mal was machen will, von dem die WADA nix mitbekommen soll, dann muss er eben auf eigenes Risiko die Ortung abschalten.

Bin zwar (zum Glück) kein Profisportler, aber ich kann Boll verstehen und finde seine Idee gut.
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