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Alt 31.10.2014, 08:31
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Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Wenn es dem Gesetzgeber wirklich darum gehen würde so etwas in Zukunft zu vermeiden, würde es ganz sicher wesentlich besser helfen eine entsprechende Ausbildung verpflichtend vorzuschreiben und Kontrollen durchzuführen, dass Vereine Freizeit- und Sportangebote nur von mindestens einer anwesenden Person leiten lassen, die dementsprechend geschult sind. Halten sie sich nicht dran, gibt's saftige Strafen bzw wird ihnen die Platz- bzw Hallennutzung entzogen.

Da das aber alles Geld kostet, was dann sicher auch dazu führen wird, dass Vereine eben nicht mehr so häufig mit sozialverträglichen Beiträgen Kindern eine sinnvolle Beschäftigung anbieten zu können, meidet man das anscheinend lieber.
Das geht schon wieder eher in die richtige Richtung. Wie bereits gesagt, kam ich in den Genuss von vielen Seminaren zum Leiten von Jugendgruppen. Das war alles nicht sportartspezifisch, sondern überfachliche Jugendarbeit in Sportvereinen. Ich war auch eine Zeit lang stellvertretender Jugendwart in einem großen Verein. Es war ein "Postsportverein". Und der hatte einen Dachverband, welcher von der damaligen Post finanziert wurde. Leider wurde das alles dann mit der Privatisierung gestrichen. Es gibt aber auch andere Träger, die ähnliche Fortbildungen anbieten. Für die Jugendbetreuer teilweise eine tolle Sache, je nachdem wieviel Zeit sie bereit sind, dafür zu opfern. Für die Vereine meist kostenlos.

Allerdings sollte das keine Pflicht sein. Es würde jedoch helfen, wenn der Staat oder die Länder das stärker bezuschussen würden, um diese Schulungen auch breit anbieten zu können.

Jugendbetreuer müssen einfach sensibilisiert werden. Ehrenamt bedeutet normalerweise ja nichts anderes als: Toll, ein Anderer machts! Aber auch vereinsintern könnte man Schulungen anbieten, um den Verantwortlichen ihre Verantwortung auch bewusst zu machen.

Und sorry, aber dazu gehört auch, Gefahrenquellen, wie ein 200 kg Tor, angemessen zu behandeln.