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Alt 09.11.2014, 16:16
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AW: Welche Spieleigenschaft wieviel Punkteplus?

Hm, ich glaube auch nicht, dass man bei uns mit 1500 Punkte mit reinem Aufschlag gewinnen kann. (vielleicht ist da doch ein Unterschied von +-100 Punkte von TTR zu RC). Auch hängt es bei uns stark ab wo man spielt, z.b. die Spieler im Burgenland bei uns haben ca. 1600 Punkte und sind so stark wie 1400 Punkte Spieler von Niederösterreich (würde ich selbst einschätzen).


Natürlich hängt es sehr stark vom Spielstil es Gegners ab.
Ich selbst bin normalerweise auch eher der Spieler, der sehr kontrolliert spielt und sich beim 1ten Tempo den Ball vorbereitet und dann entweder direkt auf Punkt gehe oder den Gegner technisch mit Kontrolle ausspiele. Aber mit 1500 Punkten habe ich sowohl auf der VH als auch auf der RH genug Kontrolle um zumindest 2-3 Ballwechsel hin und her zu spielen und das reicht in 95% der Fällen für den Punkt (zumindest bei meiner Spielstärke).

Jetzt trainiert man aber bei regelmäßigen Übungen viel längere Ballwechsel. Aber das würde mir nur in 5% der Fällen helfen, ist also für mich eher "uneffektiv".
Viel logischer wäre es, wenn man etwas trainiert, was man noch nicht so gut kann, was einem aber wieder in anderen Fällen hilft. Dann trainiert man es nicht bis zur "perfektion" sondern nur so weit, sodass es in den meisten Fällen reicht. (Wenig Aufwand => Viel Gewinn).

Beispielsweise beobachte ich zurzeit fast überhaupt nicht meinen Gegner, weil ich nur auf den Ball konzentriert bin. Würde ich den Gegner mehr beobachten, würde ich dadurch sicherlich um einiges besser werden (jetzt mal irrelevant ob man es in Punkte messen kann oder nicht, es würde auf jeden Fall meine Spielstärke steigern), aber wie trainiert man sowas? z.B.: kann man ja eine Übung Spielen, dass man Rückhand hin und her kontert (oder TS) und einmal wechselt der Partner in die Vorhand. Aber da übt man eigentlich nur, dass man sieht, wohin der nächste Ball kommt. Aber nicht ob der Gegner einen Stellungsfehler hat. Aber wie kann man das Üben? Meiner Meinung nach können das vorallem Spieler gut, die schon ewig Tischtennis Spielen und sich daher auf nichts besonderes Konzentrieren müssen, weil bei denen schon alles "ins Blut übergangen ist". Deshalb können sie die Konzentration eher auf die Gegner legen.
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