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Zitat von klebazubi
SVB - Pentenried 9:1
Details folgen sicher vom TTSCS ;-)
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Sehr wohl Bernd. Hier also ein paar subjektive Zeilen zu unserem Match gegen Pentenried.
Irgendwie war bei unseren Gästen von Beginn an der Wurm drin und sie kamen nie richtig in die Partie rein. Die drei 3:0-Doppelniederlagen waren natürlich schon der denkbar schlechteste Start. Dann kamen noch zwei sehr knappe Spiele im vorderen Paarkreuz dazu. Yannick führte 2:1 gegen Alex, verlor den Vierten in der Verlängerung und war dann im Entscheidungssatz etwas zu passiv. Aus unserer Sicht eine gute kämpferische und vor allem auch spielerische Leistung unserer Nr.2. Am Nebentisch ebenfalls ein enges Match zwischen Gerd und mir. Erster Satz ging nach 8:10 noch in der Verlängerung an mich. Bei 2:0 und 7:1 habe ich zu früh abgeschaltet und prompt den Satz noch abgegeben. Im Vierten bei 9:9 zwei leichte Fehler von Gerd, macht unter dem Strich ein glückliches 3:1 für mich und die Aufgabe für unsere Gäste beim Stand von 0:5 natürlich immens schwer. Bei uns lief es dagegen wie am Schnürchen. Bernd hatte in jedem der drei Sätze gegen Sebastian immer den Fuß zum richtigen Moment auf dem Gas, Dirschi zwei Sätze lang keine Probleme gegen Carlo. Im Dritten wurde er dann zu passiv, längere Rückhandschupfduelle waren die Folge (sah ein bisschen nach dem Spiel unserer Damen aus, das zuvor stattgefunden hatte

). In der Verlängerung vergab Dirschi dann an die 8 Matchbälle und gewann am Ende doch noch mit 23:21(!).
TT-Gott Kaufmann stellte sich nach verlorenem erstem Satz besser auf Lennarts kurze Noppe ein, verpasste im vierten Satz jedoch die vorzeitige Entscheidung. Der Fünfte war dann aber wieder eine klare Sache für unseren werdenden Papa. Christian hatte im Anschluß die undankbare Aufgabe beim Stand von 8:0 gegen Routinier Dieter antreten zu müssen. Schon vor dem Spiel meinte er, dass er jetzt eigentlich nur verlieren könne. So ganz hat er das während der Partie nicht aus dem Kopf bekommen, holte aber immerhin einen 0:2-Satzrückstand noch auf. Im Fünften war die Hand dann zu zittrig und die Fehlerquote zu hoch. Macht nix, das „9 zu Rössler“ ist nach dem Wochenende bestimmt schon wieder vergessen

. In der letzten Partie des Abends konnte Yannick gegen mich dann nicht mehr an seine Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen. Vielleicht hatte er schon mit dem Match abgeschlossen oder nicht mehr an den Erfolg von Dieter am Nebentisch geglaubt. So war’s eine klare Sache für mich und in Summe ein etwas zu hoch ausgefallener 9:1 - Erfolg für uns.
Eine kuriose Begebenheit gab’s dann noch nach dem Match: Irgendwie konnten wir uns nicht auf die gleiche Lokalität für das Abendabschlussbierchen einigen. Wir wollten wie immer ins Vereinsheim, unsere Gäste lieber eine Pizza essen. So gingen wir am Ende jeder seiner Wege, ein Novum für mich. Ich habe Gäste erlebt, die gar nicht mitgegangen sind, Gästespieler, die aus Trotz im Auto vor der Kneippe sitzen geblieben sind, während ihre Kollegen gefeiert haben. Es gab Gastgeber, die uns absichtlich ins verkehrte Restaurant geschickt haben und hin und wieder auch überstürzte Abreisen unsererseits. Ich vermute hier jedoch etwas anderes: Liebe Pentenrieder, ich kann euch glaubhaft versichern, dass Geschichten über unser unmögliches Kneippenverhalten jedweder Grundlage entbehren. Wir sind hinterher gar nicht mehr so schlimm wie in der Sporthalle. Forstenried, Hohenpeissenberg und Allianz können das (hoffentlich) bestätigen

. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir holen das mit dem gemeinsamen Bierchen im Rückspiel bei euch nach!