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Alt 25.11.2014, 11:25
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AW: Wie funktioniert die Griffigkeit eines Belags?

Zitat:
Zitat von Martho Beitrag anzeigen
Haftreibung ist nicht die haftung generell aber die maximale tangentiell ausgeubte kraft wo teile von haften ubergehen nach reiben/gleiten. Damit markiert es die zustandsubergang von haften nach rutschen. Besser darunter bleiben beim topspinspil.

So lange die haftung starker ist bleibt es haftung und reibt (noch) nichts. Wenn von reiben die rede ist gibt es gleichzeitig kein haftung (mehr). Die gleitreibugskraft ist meist niedriger als die anfangskraft womit die zustandsänderung von haften nach gleiten eintritt.

Haftreibung gibt es also nicht weil das gleichzeitiges haften und gleiten unterstellen wurde.
Genau hier liegt das Problem, und das ist falsch!

Was viele nicht checken ist der Unterschied zwischen Haftreibungskraft und maximaler Haftreibungskraft. Die tasächlich wirkende Haftreibungskraft hat mit der maximalen Haftreibungskraft (die in erster Näherung über den Haftreibungskoeffizieneten bestimmt wird) nichts zu tun. Letztere gibt eine Obergrenze an, ab der der Körper von Haften ins Gleiten übergeht.
Ist nun die Summe aller tangential angreifenden Kräfte (ohne Haftreibungskraft) kleiner als die maximale Haftreibungskraft, bleibt der Körper (relativ zur Unterlage) in Ruhe. Dann ist die Haftreibungskraft eben genau so gross wie diese Summer aller Tangentialkräfte aber entgegengerichtet. Somit ist die gesamte Tangentialkraft gleich null, der Körper im Gleichgewicht, weswegen er sich nicht bewegt, d. h., relativ zur Unterlage ruht.
Wichtig ist also, dass die tatsächlich wirkende Haftreibungskraft jeden beliebigen Wert zwischen null und der maximalen Haftreibungskraft annehmen kann je nach dem, was eben für äussere Kräfte wirken!
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