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Zitat von Zuni
2. Wenn jemand aus welchen Gründen auch immer in unseren Verein wechseln möchte nehme ich ihn aus Vorstandsseite erst einmal mit Kusshand. Was soll der Vater da bitte machen ? DerPersonsagen "nein, du kannst jetzt noch nicht zu uns kommen, weil dein Ex-Verein etwas dagegen haben könnte ?"
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Ich finde sehr wohl, dass man gerade als Vorstand den Neuen fragen sollte, was seine Wechselmotivation während der Runde ist und nach den möglichen Folgen für seinen Ex-Verein fragen. Ihm bewusst machen, dass das dann i.d.R. einen faden Beigeschmack hat - bishin zur Auflösung von einer Mannschaft. Und dadurch auch das Verhältnis zwischen Vereinen belastet werden kann.
Es gibt gute Gründe, dies trotzdem zu tun. Z.B. Umzug, irreparabler Bruch (Warum?), Training (-stage) oder alle Beteiligten sind sich einig bzw. es ist personell kein Problem. Praktizierte Lösung kann auch sein, noch für den alten Verein eine Halbrunde zu spielen, aber schon im neuen Verein zu trainieren. Wenn das alles wohlbedacht ist, sollte man Neuzugängen natürlich keine Steine in den Weg legen und froh über die Verstärkung sein. Wenn das alles nicht so "sauber" ist, würde ich mir schon mal Gedanken machen und abwägen, wie lange man als Verein seine Freude an der Verstärkung hat. Es gibt auch Wechselwillige, die Potential haben, mittel- bis langfristig mehr kaputt zu machen, als zu verstärken.
Wir hatten auch schon mal einen Interessenten, bei dem wir im Gegenzug des Wechsels einige verdiente Vereinsmitglieder aufgrund Vorerfahrungen vergrault hätten. Da kann man schon mal freundlich aber bestimmt sagen, dass der Wechselwillige woanders vielleicht besser aufgehoben ist. Ist aber auch eine Frage der Vereinsphilosophie. Und in der Regel ist ja bekannt, wo Vereine ihren Fokus haben. Verstärkung um jeden Preis und viel Fluktuation - oder eher Interesse an Verlässlichkeit und Kontinuität. Und dementsprechend können sich ja auch wechselwillige Spieler je nach Gusto auch ihre neue Adresse aussuchen.