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Alt 11.12.2014, 22:31
Zzangei Zzangei ist offline
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Zzangei trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)Zzangei trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
AW: Aufschlag: Reverse Pendulum

unmöglich zu pauschalisieren.
ich kann mit nahezu identischen Bewegungen von unten nach oben unterschnitt oder seit-überschnitt reinbringen. Einmal treffe ich den Ball auf der ersten, manchmal auf der zweiten Hälfte.

Der trick mit dem Ellenbogen ist schon etwas nützlicher. Allerdings kann man Seit-unterschnitt in den Ball bringen, auch wenn der Ellenbogen über dem handgelenk ist.

Oinks tipp mit Schlägerwinkelanpassung ist der sinnvollste und logischste.
Wenn du den Schläger so hälst, dass das Schlägerblatt parallel zur Tischfläche ist, ist bei der Reverspendulum-Bewegung vom Körper weg Unterschnitt drin. Je schräger du den Schläger hälst, desto weniger Unterschnitt, aber dafür mehr Seitschnitt ist drin. Irgendwann ist nur seitschnitt drin und dann seitschnitt mit sogar bisschen Überschnitt. Die Übergänge sind fließend und jedesmal muss der Gegner beim Rückschlag sich anpassen.

Das lustige bei diesem Aufschlag ist, dass du den Aufschlag besser verstecken kannst, wenn man will. Es ist leichter zu koordinieren. Hab mal versucht, wie Waldner den Aufschlag zu verdecken. Ist schwerer als es aussieht. Da find ichs beim revers-pendulum einfacher. Aber machen tu ichs ned.

Ich persönlich finde es schwieriger, mehr Schnitt zu machen als beim "normalen" VH-Aufschlag. Ich find es hilft, dass man noch bisschen Schwung vom Arm mitnehmen kann. Man sieht ja, wie viel Spin ein Samsonov, Xu Xin, Ma Long oder Ma Lin so machen konnten. Der Aufschlag ist einfacher. Allerdings kann der reverse-pendulum aufschlag ebenfalls sehr effektiv sein, wenn man ihn nahezu perfekt kann, wie Zhang Jike, Timo Boll z.B.

Geändert von Zzangei (11.12.2014 um 22:39 Uhr)
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