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Alt 14.12.2014, 17:21
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AW: Aufschlag: Reverse Pendulum

Nein, ich glaube er hat was anderes gemeint, ich probiers mal zu erklären, wie ich es mache.


Ich mache meistens zwei verschiedene Varianten von dem Aufschlag, wie schon weiter oben auch beschrieben.

Variante 1 (meistens für schnelle Aufschläge).
Wenn ich schnelle Aufschläge spielen will, ist der Winkel vom Schlägerblatt in 90° zur Tischplatte. Mein Ellbogen ist weit oben. Beim Anfang des Aufschlages zeigt der Schläger ca. hinter mich. Wenn ich nun die Bewegung vom Aufschlag durchziehe, zeigt die Schlägerspitze der Reihe nach:
*) Zuerst hinter meinen Körper
*) Richtung Boden
*) Richtung vor meinem körper
*) Nach Oben

Je nachdem in welcher Phase ich nun den Ball treffe ist ein anderer Schnitt drinnen. Treffe ich ihnen zwischen Wechsel "zeigt hinter meinen Körper" und "Richtung Boden" ist logischerweise unterschnitt drin. Zeigt er nach unten kommt Seitenschnitt rein. Zwischen "Richtung boden" und "Nach vorne" kommt Oberschnitt rein.

Wenn man die Bewegung sehr schnell macht ist es sehr schwer zu erkennen wann ich den Ball genau treffe und da der Ball auch noch sehr schnell kommt, ist es sehr schwierig, den Ball gut anzunehmen.
Noch dazu drehe ich den Winkel meines Schlägers. Wie gesagt, ist der Winkel Anfangs 90° zur Tischoberfläche. Am Ende meiner Bewegung ist der Schläger parallel zum Tisch, d.h. meine Vorhand zeigt nach oben. (wenn ich auf meinen SChläger schaue sehe ich die Vorhandseite). Das hilft mir beim erzeugen von Oberschnitt.

Das Problem bei dieser Technik ist für mich, dass ich dadurch keine kurzen Aufschläge machen kann. Ich kann es zwar, aber dann ist der Schnitt nur minimal (deshalb mach ich es meistens nur für Oberschnitt).

Variante 2 (kurze Aufschläge).
Hier ändere ich den Winkel. Wenn man probiert mit obiger Technik einen kurzen Aufschlag mit Unterschnitt (z.b. in die Vorhand) zu machen, dann wird der Unterschnitt nur minimal sein. Würde man probieren mehr schnitt zu machen, müsste man schneller am Ball vorbei fahren, das würde aber in zu viel Geschwindigkiet resultieren. Deshalb ändere ich den Winkel, sodass ich mit dem Schläger unter den Ball rein fahre.
D.h. würde ich zum Balltreffnpunkt auf den Schläger schauen, würde ich wieder meine Vorhand sehen und der Ball würde "auf der Vorhand liegen".
Hier ist es jetzt wichtig den Ball möglichst früh in der Bewegung zu treffen.
Wenn du deine Hand in der Haltung hältst zeigt der Schläger wieder hinter deinen Körper (ein bisschen mehr als bei der Vorherigen Variante).
Wenn du jetzt die bewegung durchführst, würden wieder die oben genannten Phasen durchlaufen (am Ende der Bewegung zeigt der Schläger allerdings nach vorne und nicht nach oben).
Triffst du den Ball sehr sehr früh in der Bewegung kommt wieder Unterschnitt rein.
Triffst du ihn in der mitte kriegst du corkscrewspin.
Würdest du ihn am Ende treffen, kriegst du "irgendwas" rein.
Um nun auch noch Oberschnitt erzeugen zu können, siehe ich ca. ab Mitte der Bewegung meine Hand richtung Schulter.
Dadurch komme ich ab Mitte der Bewegung von "unter dem Ball" auf "hinter den Ball" und dadurch kann ich am Ende der Bewegung noch oberschnitt machen.
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