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AW: heterogene Trainingsgruppe Jugendlicher
Wir haben dieses Problem in ähnlicher Form ebenfalls. Allerdings nicht dergestalt als das einige kein Systemtraining wollten, sondern eher so, dass einige der besseren sich ein intensiveres Training gewünscht haben das man so in der Form nicht für alle umsetzen kann. Einerseits würde das die Mehrheit - obwohl sie durchaus auch trainieren wollen (inklusive Systemtraining) - auf Dauer nicht mit machen und andererseits fehlen hier einfach die Leute um es in der Form für alle umsetzen zu können.
Das Resultat ist dem von fastest ziemlich ähnlich: Die Mehrheit bekommt ihre Übungen, wird dabei auch regelmäßig kontrolliert und darf am Ende auch etwas länger frei spielen, Kaiserplatte oder auch irgendetwas anderes just 4 fun wie Plattenttennis etc.
Die kleine Gruppe hingegen bekommt etwas komplexere eher auf die einzelnen abgestimmte Übungen mit höherer Intensität, wobei auch jedes mal 1-2 für Einzeltraining heraus gepickt werden.
Das von fastest genannte Problem haben wir (derzeit) definitiv nicht. Liegt aber auch daran, dass unsere "Systemer"ihren eigenen Fortschritt sehen, einen gewissen Ergeiz entwickelt haben und diese Art Training ja auch überhaupt erst von sich aus eingefordert haben...
Langer Rede kurzer Sinn: Mach lieber 2 verschiedene Gruppen anstatt zu versuchen es in einer beiden Recht machen zu wollen. Aber rede(t) am besten auch vorher mit den Jugendlichen einmal genau darüber was sie wollen und macht ihnen klar was es mitunter bedeutet, wenn sie sichdann für die eine oder andere Gruppe entscheiden. Wir hatten mit unserer "Leistungsgruppe" vorher auch ein ziemlich langes Gespräch weil wir eben auch unsere Bedenken hatten, dass ihnen diese Art Training auf Dauer zu viel wird und sie dannmit der Zeit weg bleiben - wie sich heraus gestellt hat offenbar grundlos...
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