Zitat:
Zitat von Rudi Endres
50/100 hatten wir für ein Jahr. Brett 1 unserer Fünften (2. Kreisklasse)hätte dadurch in der Ersten (2. Verbandsliga) spielen dürfen. Etwa ein Drittel aller Spieler hätten wir beliebig aufstellen können. Wo setzt man die Grenze? Wie Chris richtig bemerkt, hängt es immer an einem Punkt, egal wie groß die Toleranzen auch sind.
50/100 geht schon in Richtung völlige Freigabe. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre mir das dann lieber.
Der TTR-Wert wäre rein informativ, die Spiele wegen der taktischen Möglichkeiten spannender und alle wären zufrieden.
Oder etwa doch nicht? 
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Wenn sich der 2.KK oben Spieler und der 2.VL unten Spieler um weniger als 100 Punkte unterscheiden, dann ist das halt so. Die Spieler trennen also keine Welten.
Fair wäre die Geschichte mal, wenn vielleicht mal die Spielstärke zur Aufstellung herangezogen werden würde, und nicht ein einzelner TTR-Wert. Die TTR-Werte streuen nämlich normalverteilt (laut der Annahme von Elo, habs auch mit TTR-Werten überprüft und kommt hin) um die Spielstärke. Auf die Spielstärke würde man kommen, indem man den Mittelwert der TTR-Werte bildet (und natürlich den Fehler berechnet).
Dabei muß der Zeitraum natürlich so gewhlt werden, daß die Spielstärke annähernd konstant ist. Eine Halbserie könnte ausreichend sein, nicht zu lang, nicht zu kurz.
https://www.ipc.kit.edu/2255.php (Punkte 1 und 2 reichen schon, TTR-Werte sin nichts weiter als Messwerte der Spielstärke (x
w))
Es ist aber ziemlich grausam, daß die TTR-Erfinder wohl keine Ahnung davon haben. So ein Aufwand kanns ja wohl nicht sein, die Mittelwerte noch zu berechnen.