Zitat:
Zitat von Brett13
Ein Spieler, der sich im Dienste seiner Mannschaft an den Tisch stellt und abschenkt, damit keiner aufrücken muss und das wohlmöglich über mehrere Spiele, verliert dabei u.U. nicht wenige Punkte. So was gibt es durchaus. Was ist der dabei rauskommende Spielstärkewert dann eigentlich wert? Für mich persönlich einen Dreck. Wenn so was dann noch zusätzlich dazu führt, dass eine z.B. eindeutige Nr. 1 zur nächsten Halbserie umgestellt werden muss, kommen mir bei der Sinnhaftigkeit des auf diese Weise ermittelten Q-TTR ernsthafte Zweifel.
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Dieses "Probleme" gabs auch schon vor dem TTR. Ein prominentes Beispiel dafür war Jörg Roßkopf der in einer Vorrunde bei Gönnern fast durchgehend verletzt war aber trotzdem aufgestellt wurde und dort die Spiele abschenkte.
Folgerichtig wurde er in der Rückrunde aufgrund der Bilanz ins hintere Paarkreuz zurückgestuft. Da Roßkopf zu diesem Zeitpunkt wieder einsatzfähig war hatte das Gönnern damals gar nicht gefallen, doch der DTTB blieb hart.
Zitat:
Zitat von Brett13
Mag aber auch daran liegen, dass TT für mich in erster Linie ein Mannschaftssport ist. Wenn jemand, der sich in den Dienst seiner Mannschaft stellt bestraft wird, verstehe ich die Welt nicht mehr....
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Das gibt es in sehr vielen Sportarten. Wenn ein Fußballspieler die Notbremse außerhalb des Strafraums zieht, dann wird durch seinen Platzverweis auch die ganze Mannschaft bestraft und das obwohl er das auch in der Regel im Dienste der Mannschaft macht.