Gestern war der Bundesliga-Spitzenspieler des
TTC Ober-Erlenbach zwar "nur" mit einem Punkt am Unentschieden gegen den SV Brackwede beteiligt. Doch jeder Sieg zählt, auch wenn er "vermeintlich nur" im Doppel erzielt wird. Da ist der Hanauer mit Jens Schabacker, der am Samstag vor einer Rekordkulisse von 486 Zuschauern auch beide Einzel gewann, noch ungeschlagen. Weiter so Keini!
Das INTERVIEW mit Thomas Keinath vor dem Spiel nachfolgend
Thomas Keinath: „Mit einem Sieg hätten wir einen großen Vorteil“
Zum Start in die Rückrunde gleich ein Spitzenspiel: Fällt heute die Vorentscheidung im Aufstiegskampf?
THOMAS KEINATH: Es ist vielleicht das wichtigste Spiel, aber da wir erst am Anfang der Rückrunde sind, kann noch viel passieren. Mit einem Sieg hätten wir im Aufstiegsrennen aber schon einen großen Vorteil.
Inwiefern spielt die letzte Saison noch eine Rolle? Der auf die Zweitliga-Lizenz verzichtende SV Brackwede zog ja am letzten Spieltag durch einen umstrittenen Sieg an Ihrem Team vorbei und besiegelte damit den Abstieg.
KEINATH: Ein bisschen böse waren wir schon, inbesondere aber auf Bergneustadt. Es sah schon so aus, als ob die das Spiel gegen Brackwede abgeschenkt haben. Unsere Konzentration gilt aber dieser Saison.
Warum hat Ihre Mannschaft das Hinspiel mit 4:6 verloren?
KEINATH: Das kann man nicht genau sagen. Wir sind zwei gleichwertige Mannschaften, deshalb können einzelne Spiele den Ausschlag geben. In der Vorrunde ging es aber noch nicht um so viel, dieses Mal ist der Druck für beide größer.
Was werden die spielentscheidenden Faktoren im Rückspiel sein?
KEINATH: Wir haben den Heimvorteil. Zu Hause sind wir immer ein bisschen besser.
Wie haben Sie sich auf die wegweisende Begegnung vorbereitet?
KEINATH: Zusammen mit der Mannschaft. Diese Woche haben wir täglich zweimal trainiert. In unserer Halle wurde extra der rote Boden früher ausgelegt.
Werden Sie für den TTC Ober-Erlenbach auch nächste Saison aufschlagen?
KEINATH: Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht. Jetzt will ich erst einmal heute gewinnen.