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AW: Urteil SG Mittelfranken
Ja ist sicher schwirieg...erstmal ne Formalie
...seine impulsiven Ausdrücke ohne äußere
Gründe krankheitsbedingt sind, entbindet es den Spieler nicht von einem unsportlichen Verhalten.
muss das nicht heißen entbindet es ihn nicht von einem sportlichen Verhalten???
Zum Fall selber kann man natürlich nicht viel sagen. Man kennt ja zB Tourette Syndrome aus TV Berichten....
Ich denke da spielt dann natürlich auch der Gegner ne Rolle .. Der eine kann damit umgehen, der andere nicht und ärgert sich dann vieleicht und kann sich dann nicht mehr richtig auf das Spiel konzentrieren und verliert deshalb....
Verständnis für den Kranken sollte man sicher haben, aber wenn der Gegner dadurch einen Nachteil hat muss man auch für den Verständnis haben...
Eigentlich nicht zu lösen....
Natürlich kann man auch bei Selbstgesprächen den Gegner beleidigen...
Wenn ich zu mir selbst sage: wie kann ich nur gegen so einen XXX verlieren... und der andere hört das...
Das man jemand für sowas sperrt, halte ich nicht für sinnvoll. Das würde ja nur Sinn machen, wenn er aus der Strafe lernen könnte und das beim nächsten mal abstellen kann...aber das kann er ja wahrscheinlich nicht wenn es eine gesundheitsbedingte "Zwangshandlung" ist.
Und einen Nachweis, dass er seine "Ticks" dann absichtlich einsetzt um den Gegner zu beeinflussen gibt es denke ich nicht.
Fazit: Im Sinne der Intergration von körperlich oder geistig behinderten Leuten, ist eine Strafe für etwas das aus einem krankhaft/zwanghaftem Verhalten herrührt sicher nicht sinnvoll.
Die Idee, dass der MFden Gegner vor dem Spiel schonmal vorwarnt ist das einzig sinnvolle an dem Urteil.
Problematisch wird es wenn sich hinterher trotzdem vermehrt Gegner beschweren und sagen, sie hätten deswegen nicht mehr ordentlich spielen können...
Weil dann muss man ja auc die irgendwie "schützen"
Und dann wird es wirklich schwierig....spätetens dann wenn zb irgendwann Spieler oder ganze Mannschaften sagen: nein, gegen den/die Mannschaft treten wir nicht mehr an wenn der spielt....ob das der richtige Weg ist sei auch mal dahin gestellt, aber es wäre möglich.
Wie gesagt eine eigentlich nicht zu lösende Situation, wo man sowohl dem Kranken Spieler die Möglichkeit geben will zu spielen, aber gleichzeitig nicht andere unter seinem Verhalten, dass er nunmal nicht ändern kann, "leiden" müssen.
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis
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TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe.
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