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Alt 24.03.2004, 17:03
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martinspin martinspin ist offline
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Talking Re: Dicke Beläge/langsame Hölzer und dünne Beläge/schnelle Hölzer - Unterschiede?

@JanMove
Die Idee vom vergrösserten Sweetspot, der erhöhten Steifigkeit und als Folge davon die erhöhte Präzision leuchtet mir ein.
Was du nämlich nicht beschreibst, ist der Vorteil eines mehr elastischen Holzes. Die bessere "Rückmeldung" oder das optimierte "Feedback" erlaubt einem, mit mehr Ballgefühl spielen zu können. Das bringt vor allem Vorteile aus der Halbdistanz und beim "Kurz-Kurz Spiel". Diese Hölzer erzeugen, ähnlich wie bei den Softbelägen, einen exponentiel ansteigenden Katapult. D.h. wieder Vorteile beim Kurz-Kurz Spiel und auch die Möglichkeit, Dampf zu machen aus der Halbdistanz. Die Frage, die gestellt werden muss, ist die nach dem Spielsystem.
Mögliche Empfehlungen...

Halbdistanzspielern sollten elastische und feedback-orientierte Hölzer und weiche und kontrollierte Beläge spielen; Das Ganze natürlich frischgeklebt. Dieser Spielertyp versucht in erster Linie über Spinvariationen und über Plazierungen zu Punkten zu kommen.

Offensiven Spielern aus "normaler" Distanz sind besser bedient mit einem steifen und tempo-optimierten Holz und einem eher weichen und gefühlvollem Schwamm. Dieser Typ versucht in erster Linie durch Tempovariation und über ein differenziertes Stellungspiel (Umlaufen der RH) zu Punkten zu kommen.

Agressive und "direkt-töten-wollende" Spieler müssen wegen erhöhter Anforderung an einen differenzierten (Rück-)Schlag dann eher wieder ein elastisches Holz mit guter Rückmeldung spielen und mit einem eher härteren und präzisen Schwamm zu Punkten kommen. Dieser Typ kommt durch variable Plazierungen und durch Tempovariationen zu Punkten.

"Über-dem-Tisch-Spieler" (z.B Abwehrer mit OX Belägen) sollten ein kontrolliertes steifes Holz mit harten Belägen spielen. Punkte ergattern sie über ein ausgeprägtes Stellungsspiel (Mit viel Übersicht die Leute ausspielen und -tricksen) und über Schnittvariationen.

Natürlich tönt das alles ein bisschen theoretisch, da es ja fast kein Spieler gibt, die einen bevorzugten Abstand zum Tisch als Spielsystem verwenden. (Wäre aber ein überlegenswerter Ansatz).
Theorie hin oder her... Meine überlegungen sind sicher ein guter Ansatz, um weiter zu diskutieren.
Gruss
martinspin
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Geändert von martinspin (24.03.2004 um 17:25 Uhr)
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