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Alt 15.02.2015, 19:28
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AW: Kuwait Open 11.02-15.02.2015

Zitat:
Zitat von Schmidt Beitrag anzeigen
Argumente stehen auf meiner HP. Das Ding heißt Granate.

Les doch mal das Buch von Dr. E. Pfeil. Er ist Sportarzt u. Orthopäde und PH-Spieler.
Dort finde ich:
1. Beim Shakehand hat man den Wechselpunkt, wo man von VH auf RH wechseln muss, bei Penholder nicht. Man muss also weniger Bewegungsabläufe lernen. Stimmt prinzipiell, aber eben nur für die klassischen Penholder, denn der moderne Penholderspieler hat ja mit klassicher RH und moderner RH sogar noch mehr Entscheidungsmöglichkeiten als der Shakehandspieler. Wie vorhin schon gesagt, kann das Argument deine Einschätzung von Xu Xin ja schon einmal nicht rechtfertigen. Desweiteren denke ich, dass es für einen Profispieler, der seit 20 Jahren nichts anderes macht als TT zu spielen, unerheblich ist, ob er einen Bewegungsablauf mehr oder weniger lernen musste. Aber da ist vielleicht jeder anderer Meinung

2. Für Spielanfänger: Penholder lernt man schneller als Shakehand, weil das Gehirn nur einen Bewegungsablauf lernen muss. Halte ich auch nicht für besonders aussagekräftig. Eigentlich eine These ohne Beleg.

Vorteil des Penholders ist tatsächlich die kleinere Wechselzone, weil VH und RH gewissermaßen fließend ineinander übergehen. Mit einer nach unten zeigenden Schlägerspitze (exakt zwischen VH und RH) sind das aber wohl eher Notschläge als qualitativ hochwertige Bälle, die man da spielen kann.
Die Entscheidung ob ich VH oder RH spiele, gibt es trotz allem bei beiden Schlägerhaltungen, denn ich muss ja meinen Arm und meinen Körper entsprechend in Position bringen. Einzig und allein der VH-RH-Wechsel läuft anders ab. Beim Shakehand wird um den Ellenbogen gedreht, beim Penholder rotiert noch der Unterarm selbst. Warum der eine motorische Ablauf schneller gelernt werden sollte als der andere, ist mir nicht wirklich klar. Dass die Bewegung von VH zu RH bei der Shakehand-Schlägerhaltung größer ist, ist zwar richtig, aber meiner Meinung nach ist nicht wissenschaftlich erwiesen, dass das Gehirn kurze Bewegungen schneller lernt als große?!


3. Dadurch sind beidseitige Sidespin-Bälle möglich. Bei Shakehand ist dies schlicht gesagt unmöglich. Ich erahne, was du meinst, bin mir aber nicht sicher, ob das sachlich korrekt ist. Fakt ist aber: All diese Vorteile werden durch Nachteile erkauft. Die RH des Penholders ist limitiert, wie du bei Ma Lin, Ryu Seung Min und selbst in deinem eigenen Video sehen kannst. Unterschiedlichste Schnittbälle sind zwar möglich, aber kein richtig druckvoller Ball. Siehe dein Video: Mit der VH spielst du schnell, sobald der Ball auf die RH kommt, spielst du einen langsamen Seitunterschnittball. Druck sieht anders aus.
Der einzige druckvolle RH-Ball (vom modernen RH-Topspin abgesehen) ist der aktive Block. Und selbst der ist begrenzt, weil man als Penholder stark darin limitiert ist, wie hoch man den Arm in der Rückhand heben und wie weit man ausholen kann. Viel stärker als bei Shakehand jedenfalls. Nicht umsonst, stehen die Penholderspieler teilweise fast aufrecht, wenn sie RH blocken


4. Die unter Fachleuten gängigen Vorteile des Penholders, nämlich mehr Handgelenksfreiheit, z.B. beim Aufschlag, sowie dadurch bedingt Vorteile im Rückschlagspiel über dem Tisch, nennst du auf deiner Homepage gar nicht. Was mir irgendwie zeigt, dass du nicht so viel Ahnung von Penholder hast, wie du denkst...


Aber all das, hast du ja schon ein Dutzend mal gehört, ohne sachlich darauf einzugehen. Insofern hast du a) nach wie vor kein sachliches Argument genannt, denn das Geschriebene, habe ich eben ja widerlegt und b) war es verschwendete Zeit diesen Beitrag hier zu schreiben, weil du unbelehrbar bist...

Geändert von Bo5 (15.02.2015 um 19:31 Uhr)
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