Zitat:
Zitat von Martin Neef
Für mich ist aber sportlich nicht nachvollziehbar, wieso jetzt ein Jugendspieler, der zwar noch eine Spielberechtigung besitzt, aber nicht mehr spielt und nie trainiert pro Jahr um 24 Punkte besser werden soll.
Ergänzung:
Wie Trillian richtig anmerkt, sind es maximal +18 Punkte wenn man inaktiv ist. Das ist zwar auch nicht unbedingt korrekt, aber das Ganze bleibt doch etwas im Rahmen.
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Es gibt sehr viele Jugendliche, die ihr letztes Punktspiel im März spielen und dann erst wieder im Oktober einen Wettkampf haben, teilweise auch bedingt durch die Lage der Sommerferien in den einzelnen Bundesländern. Fast in jedem Verein findet man in den TTR-Historien der Nachwuchsspieler solche Fälle. Diese Spieler haben bislang sechs Monate lang keine Wettkämpfe bestritten, haben aber weiter trainiert und sich spielstärkemäßig verbessert. Der bisherige Nachwuchsausgleich hat das nicht berücksichtigt.
Wegen dieses Umstands sollte sofort einleuchtend sein, dass man nicht die Vergabe des QNSZ brutal an das letzte Spiel knüpfen kann, sondern eine Toleranz von mindestens zwei Quartalen ohne Wettkampf braucht, damit die tatsächlich nicht inaktiv werdenden, sondern nur sechs Monate lang so erscheinenden Jugendlichen in der Sommerzeit nicht TTR-mäßig stagnieren.
Um auf Nummer sicher zu gehen und auch einzelne Härtefälle mit neun Monaten ohne Spiel trotz nicht vorhandenen Karriereendes abzudecken, hat man sich dann entschieden, maximal drei Quartale nach dem letzten Spiel noch den QNSZ zu erteilen, sofern der Spieler dann noch nicht zu alt ist und der Verein seine Spielberechtigung nicht gelöscht hat.
Für die Spieler, für die das gedacht ist (s.o.), ist das sicherlich sinnvoll. Und für die Spieler, für die das nicht gedacht ist, weil sie wirklich ihre Karriere beendet haben (was aber das Ranglistenprogramm nicht weiß, wenn der Verein die Spielberechtigung nicht gelöscht hat), ist es nicht schädlich, denn da sie nicht mehr spielen, schadet ein etwas überhöhter Wert auch niemandem. Sollten sie irgendwann doch wieder ihre Tischtennis-Wettkampf-Laufbahn fortsetzen, hat sich wegen der Pause auch ihre Änderungskonstante erhöht, und sie bauen die zuviel erhaltenen QNSZ-Punkte auf diese Weise - falls erforderlich - schnell wieder ab.