@All
super Diskussion die genau die unterscheidlichen Spieleigenschaften von Hölzern beschreiben. Sollte man eigentlich zur Pflichtlektüre für Jugendliche machen. Damit die einen nicht dauern nerven. :-))) Wäre sicherlich auch sehr sinnvoll als Einleitung über die verschiedenen Hölzer in Katalogen. Denn was da drin steht weiß sowieso fast jeder TT-Spieler. Das unterschiedliche Spielverhalten von elastischen und steifen Hölzern ist genau richtig beschrieben worden. Ich empfinde es genauso wie JanMove mit dem linearen Spielverhalten bei harten Hölzern und eher expotentialen Verhalten bei elastischen Hölzern.
Seit knappe 6 Monaten bauen ich mir meine Hölzer selber. Seit dieser Zeit ist mein Erfahrungsschatz und Wissen über Hölzer "expotential" angestiegen. Habe vorher fast nur sehr harte Hölzer gespielt. Nun habe ich mir mal ein paar elastische Hölzer gebaut weil ich auf der RH auf Langenoppen umgestiegen bin und diese Art von Hölzern besser für die Noppen passen. Habe jetzt allerdings zum erstenmal Probleme auf starken Unterschnitt sicher und hart zu ziehen. Auf einmal ziehe ich einige Bälle ins Netz, dieses Problem war mir vorher eher fremd.(Abwehrkiller) Nach mehreren Test mit diversen Hölzern weiß ich jetzt das dies an der mangelnden Steifheit des Holzes lag.
Fazit:
Elastische Hölzer vermitteln eine bessere Rückmeldung/Ballgefühl, sie schwingen länger, die Schlaglänge und der Schnitt lässt sich im Kurz-Kurz-Spiel besser varieren. Man kann mehr Spin/Schnitt in Aufschläge/Topspin erzeugen. Aufgrund der längeren Ballkontaktzeit wird man wird man aber auch Schnittempfindlicher. Sie haben eine expotentiales Antwortverhalten.
Steifere Hölzer hingegen würde ich als präziser bezeichnen in Bezug auf Platzierung insbesondere bei schnellen Schlägen(Topspin, Schuß) lässt sich die Schlaglänge besser differenzieren und kontrollieren. Sie Schwingen kürzer und klingen heller. Aufgrund der kürzeren Ballkonntaktzeit ist man wesentlich Schnittunempfindlicher. Dadurch kann man auf starken Unterschnitt sicherer Topspin ziehen ohne das einem der Topspin ins Netz landet. Sie sind berechenbarer und spielen sich gleichmäßiger aufgrund eines eher linearen Antwortverhalten.
@JanMOve
Ich Stimme diese Woche schon ein zweitesmal voll und ganz mit dir überein. Liegt wahrscheinlich an einer ähnlichen Holzvergangenheit. Mittlerweile Spiele ich sogar den SSP und der passt wirklich gut zu mir. War glaube ich auch mal eine Empfehlung von dir.

Ich habe auch Korbel und Legout gespielt anschließend Mazunov. Das Legout hat tasächlich noch eine fühlbare Rückmeldung bezogen auf die Geschwindigkeit. Korbel war mir schon damals sowieso zu weich. Das Mazunov hingegen ist wiederrum knallhart und bietet kaum Rückmeldung. Dafür aber sehr Präzise. Bis vor ca. 6 Monaten habe ich noch das Primorac Carbon gespielt, also wenn du daran interssiert bist dann sende mir mal eine PN. Das Primorc Carbon hingegen ist noch steifer als das Mazunov hat dafür aber die besseren Topspineigenschaften. (Mehr Spin)