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Re: Dicke Beläge/langsame Hölzer und dünne Beläge/schnelle Hölzer - Unterschiede?
Hi all,
wirklich interessant!
Es ist IMHO schon so, dass man mit einem Holz Modell "Lämmerschwanz" mehr Spin erzeugen kann und der Schuss irgendwann mal einzubrechen und unpräzise zu werden droht. Den Katapult kann man IMHO aber nicht dafür verantwortlich machen, denn ich spiele ein ausgesprochenes Katapultholz, das ausgesprochen steif ist! Bei dem lässt sich eine progressive Tempozunahme feststellen und es ist trotzdem präzise.
Bei der Spinfähigkeit wäre ich allgemein vorsichtig, vermutlich sind Lämmerschwänze am besten dafür geeignet. Ich hole mir den Spin über den Belag, ein Hammond pro alpha (nur 1,6 mm wegen des starken Katapultes des Holzes) mit einem ungewöhnlich weichen Obergummi und einem überdurchschnittlich katapultigem Schwamm (geklebt). Das bekommt mir als tischnah agierendem direkten Block-/Konter-/Schlagspinspieler ziemlich gut.
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Das weiche Obergummi brauche ich für meine effektiven Aufschläge und die Rotationsspins, auf die ich als Variante nicht verzichten will.
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Das Holz ist OFF- und lässt sich wegen des Katapultes tempomäßig in einem weiten Bereich spielen.
Gruß, Nik
P.S. Den Lämmerschwanz möge man mir verzeihen, aber wenn ich so ein Holz spiele, kann ich wenige Minuten lang peitschenartige Topspins genießen - bis ich die Vibrationen des Holzes unüberspürbar wahrnehme und es mir in der Folge mein Spiel vom Gefühl her einfach kaputtmacht. Mir werden solche Hölzer körperlich unangenehm. Beispiel: das anerkannt gute Stiga Jubi-Holz.
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Gruß von der Ostsee
Geändert von Spinshot (25.03.2004 um 13:27 Uhr)
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