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AW: Sportentwicklung Mädchen - Änderungen durch Verbandsausschuss
Hallo Martin,
in Eurem Fall wird vermutlich nur die Zusammenarbeit mit einem anderen Verein Sinn machen. Damit ist das Mädchen für Euch in der kommenden Saison vielleicht verloren. Das heißt aber ja nicht, dass sie nicht weiterhin bei Euch trainiert. Eventuell kann man dann im Zeitraum von einem Jahr weitere Mädchen finden die auch mitspielen wollen. Und im Jahr drauf bekommt ihr dann wieder eine Mädchenmannschaft zusammen.
Dass das Mädchen eventuell zu stark ist für die Bezirksklasse (kann ich so zwar am TTR nicht sehen aber Du kennst sie vom spielerischen her natürlich besser) sehe ich aber nicht als Argument. Das Mädchen könnte fest bei den Mädchen spielen und wäre da vielleicht "unterfordert" könnte aber immer noch 4mal bei den Jungen eingesetzt werden, bei denen sie dann gefordert wäre. Das ist immer noch eine Lösunjg die okay sein dürfte.
Am Ende ist wichtig, dass das Mädchen weiter beim TT-Sport bleibt. Bei welchem Verein sie spielt ist erst einmal zweitrangig. Klar ist es schade für den Verein, der das Mädchen abgeben muss, aber aus Sicht des großén Ganzen ist es nur wichtig, dass wir die Kinder beim Sport behalten.
Aus meiner Sicht musste das mit dem "gleichberechtigten spielen" fallen. Denn ich habe selbst jetzt bereits Aussagen zu lesen bekommen. Wir haben zwar 4 Mädchen, aber damit wir keine Mädchenmannschaft melden müssen, da wir damit auch keine Zweiermannschaft zusammen bekommen, werden wir 3 Mädchen gar nicht melden und lassen das 1 Mädchen 4 mal bei den Jungs spielen. Ich weiß, dass dies bei euch nicht der Fall ist, aber wenn wir weiterhin "gleichberechtigts spielen" zugelassen hätten, und sei es nur beschränkt darauf, wenn 1 Mädchen gemeldet wird, dann würden noch mehr Vereine lieber diese Lösung suchen, als mehr als 1 Mädchen zu melden.
Es gab dazu sogar eine Umfrage in einem Bezirk. Dort haben mehrere Vereine aud die jetzige Regelung geantwortet, dass sie bis auf 1 Mädchen alle anderen Mädchen abmelden werden um keine Mädchenmannschaft melden zu müssen. Genau diese Reaktion bestätigt mich meiner Meinung nach, dass ein "gleichberechtigts spielen" gestrichen werden musste.
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Arroganz ist der Anfang der Niederlagen. Selbstbewußtsein jedoch der Anfang des Sieges. Wo ist die Grenze???
Geändert von Chris Kratzenstein (25.02.2015 um 13:25 Uhr)
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