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AW: Relegation in der Oberpfalz
Finde das Thema Relegation ist ein sehr kritisches Thema.
Das Thema, dass ein Endspiel vor vollen Haus statt finden würde: Leute, wir spielen Tischtennis und nicht Fußball. Es mag evtl. ja bei manch einem Verein ein enorm großer Hype entstehen, wenn es um den Aufstieg geht, aber bei den meisten Spielen schaut doch kaum jemand zu. Tischtennis ist und bleibt eine Randsportart, die Verantwortlichen sollten sich da evtl. andere Dinge einfallen lassen als die Relegation.
Braucht es wirklich eine Relegation von der Kreisliga bis zur Bezirksliga? Muss man eine Saison noch weiter in die Länge ziehen? Ich lass es mir eingehen, dass wir eine Relegation spielen, wenn es um den Aufstieg in die Landesliga geht, das ist eine andere Hausnummer, aber von der 3. Bezirksliga in die 2 Bezirksliga? Ein Kollege hat es doch hier neulich mal gesagt, das sind Hobbyligen. Die meisten Leute haben auch im April einfach die Nase voll, weil sie auch noch andere Dinge zu tun haben außer Tischtennis. Viele haben Familie und wollen nicht ständig am Wochenende in irgendwelchen Hallen verbringen. Das ist kein Profisport und schaut man sich mal allein in der Oberpfalzliga an, wie oft die Mannschaften mit Ersatz gespielt haben, dann bestätigt das eigentlich nur meine Meinung.
Auch in den anderen Bezirken ist diese Relegation nicht unbedingt von jedem erwünscht, die meisten finden sie lästig.
Ich will die Relegation nicht verteufeln, aber man muss halt auch mal sehen, dass die meisten Tischtennisspieler in der Kreis- und Bezirksliga Tischtennis als Hobbysport betreiben und keinen Cent sehen. Klar, sicherlich haben die meisten auch einen großen sportlichen Ergeiz. Denke die Oberpfalz hat gerade eher andere Probleme, als das sie eine Relegation einführen müsste. Man sollte lieber einmal schauen, dass die Vereine nicht aussterben. Nicht umsonst ist eine umfassende Ligenreform geplant.
Zum Thema Damen: Darüber kann man durchaus diskutieren. Aber dann sollten sich die Damen entscheiden, ob sie entweder bei den Herren oder den Damen gemeldet werden wollen. Eine Regelung wie in Schwandorf, dass sie sowohl als auch spielen dürfen, halte ich für schwachsinnig. Dann sollte jeder männliche Spieler auch einen Antrag stellen dürfen, dass in den Damenligen aufschlagen darf.
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