sehr sehr guter Beitrag von blacklionheart
dort steckt vom Input her so ziemlich alles drin, was du wissen musst ausgenoppelt.
kurz zu mir:
habe bis vor ca einem monat noch das innerforce AL gespielt, vh mit evolution el-p und rh evolution fx-p. spiele in der verbandsliga berlin, nächste saison verbandsoberliga
habe vor ca 3 jahren ein primo gespielt mit relativ weichen belägen (rhyzm 425 / joola xplode sensitive) und bin dann leider davon zu schnellerem material gewechselt. zwischenzeitlich boll alc, innerforce alc... zwischenzeitlich sogar nen mizutani...
auffallend war dabei: je langsamer mein material wurde, desto besser wurde ich. Desto sicherer aber auch schneller spielte ich.
WAS? LANGSAMERES MATERIAL UND SCHNELLER SPIELEN?
ja, das geht.
Mit einem zu schnellen Schläger kannst du keinen Schlag selbstsicherer und konsequent ausführen...
Da ist auch nichts mit sicherer spinniger Rückhanderöffnung.
Bin jetzt also wiegesagt vor einem monat wieder vom innerforce AL weg (das ich bisher für absolut richtig für mich gehalten habe...).
Ich empfand es als kontrolliert, spinnig, definitiv nicht zu schnell und auch relativ weich.
das war ein absoluter irrglaube.
das holz ist für einen beidseitigen Topspinspieler in den "unteren" spielklassen einfach eine rakete. zu hart, zu schnell, zu anspruchsvoll.
die verwendeten furniere an sich sind einfach zu hart, zu steif verleimt.
ich sage es mal deutlich: schlag dir das holz aufm kopf, solange du nicht ausschließlich aus der halbdistanz spielst.
mein aktuelles Material ist ein Primorac mit beidseitig joola xplode sensitive in max.
habe durch den materialwechsel einen riesen sprung gemacht. konnte schon gegen einige gegner gewinnen, gegen die es mit dem alten schläger vorher nur an meinen besten tagen möglich gewesen wäre.
habe ein turnier gewonnen und in der liga lief es auch sehr viel besser.
in übungen, in denen ich vorher durchschnittlich nur 3-4 ballkontakte hatte, spiele ich jetzt 7-8 ballkontakte...
DIe Sicherheit, die einem das langsamere Material vermittelt, ist unglaublich. Man ist selbstbewusster am Tisch und spielt auf einem ganz anderen Level.
Und dadurch, dass man so sicher ist, schwingt man auch viel lockerer und konsequenter durch...
... wodurch man unterm Strich schneller und härter spielt, als vorher
WEG MIT DEM INNERFORCE AL