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AW: Helmut Hampl (GER)
Aus leistungssportlicher Sicht ist die Doppelbealstung natürlich katastrophal.
Rechne mal zusammen, was da an Stunden zusammenkommt - Das ist Wahnsinn.
Ich rechne mal ganz zurückhaltend:
7-8.30 Training, 9-15.30 Schule, 16-17 Freizeit, 17-20 Training, 20-21 Hausaufgaben/Vorbereitung.
Dazu kommen noch: Nahezu jedes Wochenende Spiele bzw. Turniere (wo man auch mal Freitags in der Schule fehlt). Dann Lehrgänge. Internationale Turniere (wo man auch ein paar Tage in der Schule fehlt. Und Während alle anderen Ferien haben muss ein Leistungssportler natürlich trainieren und hat im Sommer 2 Wochen und im Winter 1 Woche Pause.
Unter den Rahmenbedinungen mit Asien mitzuhalten ist schwierig.
Aber dennoch ist es im TT (leider) auch so, dass man nicht soviel Geld mit verdient, dass man als "nur" guter Spieler mit 30 ausgesorgt hat.
Ein Weg kann natürlich sein: Schule verlängern, auf die Abiturnote pfeifen (nach 5 Jahren Wartezeit kommt man in fast jeden Studiengang rein) und nebenher eine Begleitung im Sinne des lebenslanges Lernens.
Aber zurück zum Topic:
Ich bin gespannt, wie sich das ganze entwickelt und ob die Spieler die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen.
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