Zitat:
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Zitat von Dragonspin
3. Handgelenk und kurze Ausholbewegung:
Wieso hat das Handgelenk weniger Möglichkeiten zu arbeiten, wenn ich den Schläger oben habe? Das Handgelenk kann immer noch innerhalb der Schlagebene beschleunigen.
Es macht übrigens keinen Sinn die Beschleunigung des Handgelenks ans Ende einer Bewegung zu legen oder an den Anfang. Das Handgelenk muss im moment des Balltreffpunkts die maximale Beschleunigung erreichen um maximal zu wirken.
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Lege ich den Handgelenkseinsatz mit Schwerpunkt auf das Ende der Bewegung, habe ich eher den richtungsweisenden Effekt und weniger den "Maximal-Tempo-Effekt". Was einem in passiveren Situationen doch eher entgegenkommt, oder nicht?
Ehrlich gesagt, interessieren mich Timo Bolls "Probleme" mit dem RH-Konter und der Integration in sein Spiel nicht so arg, dessen Probleme im Spiel werde ich sowieso nie haben...

Ich weiss, dass man Beispiele braucht, um verstanden zu werden (und das ist sehr Anschaulich und gut und ich will das auch hiermit nicht untersagen), wenn aber plötzlich nur noch die Technik von dem oder dem Spitzenspieler diskutiert wird, geht es erstens am von mir gewählten Thema vorbei (Eröffnungsbeiträge, "Eure Erfahrungen") und zweitens kann man ab einem bestimmten Punkt die Technik nicht mehr durch abgucken verbessern, weshalb ich den Thread hier startete. Auch die rein theoretischen Vor-und Nachteile sind für mich weniger interessant, wichtiger ist mir, wie ich selber mit der oder der Technikfeinheit hinkomme und sich durch leichte Umstellungen evtl. etwas verbessert oder auch verschlechtert, hauptsache ich lerne was...
Trotzdem vielen Dank für eure Beiträge, sie enthalten dennoch den einen oder anderen wertvollen Tip.
Daher ist auch die "schulmäßige" Technik irgendwann nur noch als Grundgerüst zu verstehen, denn es gibt z.B. keine zwei Spieler, die exakt die gleiche Umsetzung der Schlagtechnik(en) haben.
Da ich bisher immer nur gehört habe, dass meine Technik in den von mir angewandten Schlägen eine recht gute/schulmässige sei, feile ich seit einiger Zeit daran und baue sie nicht von Grund neu auf, da nicht nötig. Daher auch hier meine Frage zum RH-Konter. Vielleicht sollte ich die neu formulieren:
Wer hat durch eine in den ersten Beiträgen angesprochenen Umstellungen (egal von wo nach wo) eine signifikante oder gefühlsmässige Verbesserung seines RH-Konters erfahren und was hat euch dabei geholfen? Knackpunkt?
Zitat:
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Zitat von Dragonspin
Und aus dem Handgelenk kann man immer noch am meisten Geschwindigkeit herausholen, dann aus dem Unterarm, dann Oberarm und dann aus der Körperdrehung.
Auf eine Körperdrehung verzichtet man, das macht bei der RH nur bedingt Sinn und aus einer Körperdrehung ist relativ wenig Geschwindigkeit herauszuholen. Bei dem Oberarm sieht es ähnlich aus. Außerdem würde durch den Einsatz von Oberarm und Köperdrehung die Bewegung zu lang werden, im modernen Tischtennis versucht man aber die Bewegungen so kurz wie möglich zu halten.[...]
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Den RH-Konter habe ich noch nie mit einer Körperdrehung und/oder einer großen Oberarmbewegung gesehen, da es dann m. M. nach ein TS ist.
Zitat:
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Zitat von Dragonspin
4. Früher Balltreffpunkt:
Kein Problem den Ball früh zu treffen, wenn ich den Schläger oben habe. Ich muss nur entsprechend in die Knie gehen. Helmut Hampl spricht in dieser Beziehung von "Netz-Feeling".
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Aha, was ist mit "Netz-Feeling" gemeint?
Evtl. beschert mir genau dieser Umstand manchmal das Brett vorm Kopp, wie bereits Eingangs zweimal geschildert. Wie vermeiden? Nach/Mit dem Schlag mit dem Oberkörper höher gehen, wahrscheinlich...