Einzelnen Beitrag anzeigen
  #7  
Alt 29.03.2004, 13:10
JanMove JanMove ist offline
registrierter Besucher
Foren-Urgestein - Master of discussion **
 
Registriert seit: 10.01.2002
Ort: Aargau, Schweiz
Alter: 57
Beiträge: 9.681
JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)JanMove genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)
Re: Schweizer Jugend

Es gibt mehrere Probleme, die es verhindern, dass in der Schweiz jemals ein Schlager oder Boll heranwachsen wird. Das Problem sind zum einen die "ausländischen Trainer". Das sind eigentlich meines Wissens nach keine ausgebildeten Trainer sondern Spieler, die sich durchs Training etwas Geld nebenher verdienen (z. B. unsere beiden Chinesen).
Dragonspin, ich nehme an Du sprichst von Kartsten. Der macht ja wie Du schreibst ne richtige Trainerausbildung. Vermutlich ist sein Training auch gar nicht schlecht. Denn es ist ja schon bezeichnend, dass der Schweizerische TT-Verband ihn für internationale Turniere freistellt unter der Voraussetzung, dass er als Trainer arbeitet. Nichts gegen Karsten und dieses System, aber es muss im Trainerbereich schon schlimm aussehen, wenn man einen Spieler mit Oberligastärke für internationale Wettkämpfe freistellt im Austausch gegen Trainerarbeit. Ich sag's noch einmal. Ich gönne das Kartsten, aber dies wirft für mich ein ganz schlechtes Bild auf den STTV.
Der zweite Punkt ist die schon oben angesprochene Schweizer Mentalität. Man hat das Gefühl, dass viele schon im Jugendbereich viel zu satt sind, bzw. nicht bereit sind, einen Tropfen Schweiss zu investieren.
Als dritten Punkt muss man ganz klar sagen, dass das Niveau in den Schweizer Nationalligen schlicht und einfach viel zu niedrig ist, um starke Spieler fordern und fördern zu können. Dagegen gibt's nur zwei Möglichkeiten. Man bringt die Nachwuchstalente rechtzeitig ins Ausland oder man rüstet massiv mit internationalen Spielern auf, was natürlich die Clubs Geld kosten würde, was nicht vorhanden ist.
Was machen z. B. die Oesterreicher. Die spielen in ner Superliga zusammen mit den Spitzenclubs aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Als Vorschlag sollten sich die Schweizer sowas vielleicht auch überlegen und sich irgendwo an Italien und Frankreich ranhängen?!

JanMove
Mit Zitat antworten